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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer verdient wieviel?


Campino
27.03.2004, 14:50
http://www.bild.t-online.de/BTO/meingeld/aktuell/2004/03/27/gehalt__deutsche__diskussion/gehalt__deutsche__diskussion.html

gebt euch des mal:
ist es eurer Meinung nach gerechtfertigt, das Anke Engelke 800.000,00Euro im Monat bekommt?
schaut euch einfach mal an, und sagt was ihr davon haltet!

oidi
27.03.2004, 14:52
und dann heißts immer die frauen verdienen weniger wie die männer!
lol

Campino
27.03.2004, 14:53
oder z.B. unser lieber Michael Schuhmacher 4,1Mio Euro!

Pride
27.03.2004, 14:54
HALT sofort aufhören! =;
des kanns ja echt net sein oder?
:wallb:

oidi
27.03.2004, 14:58
was?

Campino
27.03.2004, 15:00
schon Hammer, oder?

oidi
27.03.2004, 15:01
jaja das wußte ich schon vom schumi, aber was meint pride mit halt!
aber es is schon krass was so einige leute verdienen, da hast recht!

god of thunder
27.03.2004, 15:01
Tja das ist halt Marktwirtschaft... Wenn es soviele Deppen gibt, die Anke Engelke oder Schumi sehen wollen, dann kriegen die auch soviel Geld....

Mist mit meinem Studium kann ich höchstens ne knappe Million/ Monat erreichen.... als Deutsche Bank Chef :mrgreen:

gfc
27.03.2004, 15:06
naja ich könnte mit meinem Studium auch in die Millionenbeträge kommen.. aber ICH will das nicht.. wieso?

schaut euch die leute an:
- Sie und ihre gesamte Family stehen die ganze zeit im Rampenlicht, jeder Fehltritt gibt ne Schlagzeile..
- Jede Schlagzeile bringt neue Leute, die dich hassen..
- Und das beste: Deine Arbeit ist dein leben..

vorallem das letzte.. z.b. ein Marc Ospel (Chef UBS) hat wohl in seinem gesamten leben nie weniger wie 100h / Woche gearbeitet.. Ferien sind nicht wirklich drin..

nönö, die sollen verdienen wieviel sie wollen, ich will nur n hübsches Haus im Grünen, n Hund, 2 nervige Kinder und n zweitwagen :D

Leni
27.03.2004, 15:07
och, seit doch froh, nicht soviel zu verdienen. Die haben ganz andere Sorgen, zB was mit dem Geld anfangen *g* Obwohl, die Sorgen hätte ich manchmal auch gerne...

Campino
27.03.2004, 15:37
Schon! Überhaupt: Viele Menschen sagen: Geld macht nicht Glücklich!
Denk ich auch! Mein klar ist es schön ein Haus zu haben, ein zweit Wagen und nie die sorge zuwenig Geld zu haben. Aber was darüber hinaus geht, finde ich übertrieben! Und wie schon gfc gesagt hat, tauschen möchte ich nicht!

KuB
27.03.2004, 17:15
wundert euch das ? schaut doch mal bill gates an. der mann hat die welt ein stück vorwärts gebracht und die wichtigste firma der geschichte gegründet. hat in einer garage angefangen und alles auf eine karte gesetzt. ist es da unfair dafür belohnt zu werden ? ich sage nein.

Betsy
27.03.2004, 17:30
Sowas verstehe ich echt nicht mehr.... warum zB ein Stefan Raab 30.000 Euro PRO Sendung bekommt. Da soll einer schlau draus werden... der schwimmt ja schon in Kohle... Naja, aber wenn die glücklich damit werden

arven
27.03.2004, 19:10
Ich finds manchmal, so kindisch das auch tönt, voll gemein... Ich meine, ich mache ein praktitkum und kann mir trotz allem so gut wie nichts leisten... :(

Casandra
27.03.2004, 23:50
ob bill gates die welt wirklich voran gebracht hat bleibt zu bezweifeln.. ;)
kampf dem superweich! :lol:

leider ist es in unserer gesellschaft eben nicht so, dass Die menschen geld bekommen die wirklich etwas für die gesellschaft leiste (krankenschwestern, streetworker, rettungsdienstkräfte, katastrophenhelfer, ärzte, müllarbeiter.....the list goes on and on) sondern menschen, die dafür sorgen, dass andere menschen aus ihrem alltagstrott entfliehen können.

ob das gerecht und fair ist, steht auf einem anderen blatt.

gfc
27.03.2004, 23:53
schön gesagt.. Futterneid gibts halt auch unter Menschen ;)

juster
28.03.2004, 03:32
nur mal so am rande: hab einmal in meinen alten zeitschriften rumgekramt..ca. 1 jahr alt.....

Günther Jauch, pro Folge "Wer wird Millionär" 180 000,00€
und
Thomas Gottschalk bekommt pro Folge Wetten Dass 2 000 000,00€

................

Balu
28.03.2004, 08:47
Kultur hat einen Marktpreis.

Der wird dadurch bestimmt wieviele Zuschauer ein Kulturangebot anspricht und was die Zuschauer dafür bereit sind zu bezahlen.

Angebot und Nachfrage regeln dort den Preis. Nicht etwa Gerechtigkeit oder ein Stundenlohn.

Ist normal. So gesehen finde ich das alles gerechtfertigt.

Ist ein Prinzip der Marktwirtschaft.

Das andere Prinzip wäre der Kommunismus, jeder nach seinen Möglichkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen. Wenn es alle durchziehen würde ich das sogar noch viel besser finden. Aber dafür ist unsere Welt noch nicht reif. Mao hat geschätzt das es noch mindestens 10000 Jahre dauert bis so was möglich ist. Der Sozialismus hat ja inzwischen bewiesen nicht funktioniert.

Und in dieser Marktwirtschaft versucht ja eigentlich fast jeder sich so gut wie möglich zu verkaufen bzw am Markt zu plazieren. Das kann ich niemand vorwerfen ohne die Gesellschaft generell in Frage zu stellen (was ich übrigens ab und zu tue, dann aber die Gesellschaft, nicht die einzelnen Menschen)...

Im englischen gibts dafür ein Sprichwort: "Fight the Rules of the Game! Not the player!"

gfc
28.03.2004, 10:30
Balu, seh ich anderst..

Ich studiere das ja und da sieht man ein wenig hinter die Kulissen ;)
Die marktwirtschaft (welche übrigens nicht von der Regierungsform abhängig sein muss!) ist das wohl bisher erfolgreichste und gerechteste System. ABER: es hat wie jedes andere System grenzen!

Das ist genau das Problem, die Marktwirtschaft produziert in 95% aller Fälle super Resultate. Wieso also die Marktwirtschaft bekämpfen und nicht einfach die restlichen 5% abfangen? Für etwas hat man ja den Staat, nur leider ist seit dem Fall des Ostblocks keine "gefahr der Revolution der Arbeiter" für die profitierende Oberschicht gegeben, weshalb sich diese erfolgreich gegen die Regulierung der 5%, die ihnen den grossteil des Wohlstandes bringt, wehrt..

Balu
28.03.2004, 10:39
Das kann man im Einzelfall ja dann nur durch Boykott des Angebots angehen. Das steht ja jedem frei.

Nur wenn lebensnotwendige oder alltägliche Güter wie Wasser, Stom, Benzin etc durch Preisabsprachen künstlich teuer gemacht werden dann greift die Regulierung.

Bei Unterhaltung/Kultur etc sehe ich da kaum eine reale Möglichkeit ausser dem Boykott bei zu hohen Preisen.

Aber als Marktwirtschafts-Student bist Du mir da eh hoffnungslos überlegen

gfc
28.03.2004, 10:50
es gäbe schon möglichkeiten bei der unterhaltung.. z.b. könnte der Staat selber in die Plattenindustrie einsteigen mit einem eigenen label. Natürlich Non-Profit ausgerichtet. beim radio funktioniert das ja, siehe z.b. SWR3 oder Ö3, die sind sehr erfolgreich..

dann gäbs ev. auch nicht weniger von diesen "super-casting"-sound im radio..

Das problem dass sich eben nur immer stellt ist, dass man an sich keine Staatsunternehmen gründen sollte für solche Unterfangen (was aber immer gemacht wird..). Diese sind alles andere als effizient, sondern eher private unternehmen, dessen absolute Mehrheit beim staat liegt... aber das bringt man Politisch oft nicht durch :(