"Besorgte" Musiker und andere Unsympathen

Dieses Thema im Forum "Musik allgemein" wurde erstellt von Alphawolf, 12. November 2020.

  1. Snakecharmer22

    Snakecharmer22 Parkrocker

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    Und das macht die Sache weniger verwerflich, sofern sie denn stimmt ?
     
  2. Hooch

    Hooch Ebenezer Hooch

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    Da ich das nirgends geschrieben habe, weiß ich nicht wie du zu dem Schluss kommst. Erklären darfst du trotzdem, was der Ablenkungsversuch mit Biden soll. Dass der nicht so schnell am Kragen gepackt wird wie ein Musiker, dürfte allen klar sein.
     
    #42 Hooch, 3. Februar 2021
    Zuletzt bearbeitet: 3. Februar 2021
  3. Snakecharmer22

    Snakecharmer22 Parkrocker

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    Der "Ablenkungsversuch", der keiner ist, erklärt sich damit, dass man sich auf einen Schock Rocker wie Manson, oder Depp schneller medial einschießt. Beide mit Drogenproblemen und verruchtem Image. Da geht die Vorverurteilung eben mal leichter von der Hand, als bei einem Biden, dessen Machtstrukturen sicherlich größer sind, aber die Vorwürfe deswegen nicht unbedingt weniger gewichtig. Mehrere Frauen bezichtigten ihn, sie ungebührlich und unangenehm betatscht zu haben, teilweise ist dies auf Videos zu sehen.

    Dennoch wird er (u.A. auch hier), als der Retter der Demokratie und der westlichen politischen Kultur gefeiert, und entsprechende Vorwürfe komplett ignoriert buw. von Demokraten nicht weiter thematisiert, was in meinen Augen Heuchelei ist und nichts anderes.
     
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  4. McLeo

    McLeo Parkrocker

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    Langsam wird klar, woher der Wind weht.

    Aber keine Sorge, Johnny Depp ist einen öffentlichen Canossagang und ein gutes Independent Projekt davon entfernt, wieder voll im Geschäft zu sein.

    Allerdings hat er auch nicht reihenweise Frauen vergewaltigt, jedenfalls ist dahingehend nichts bekannt.

    Äußere dich doch mal konkret zu den Vorwürfen und lenke nicht auf Nebenkriegsschauplätze, wie Schock Rocker, ab.

    Momentan erwischt es in den USA nur die größten Raubtiere und keineswegs diejenigen, die mal die Couch besetzt haben oder einen Hintern zuviel berührt haben. Die Aufarbeitung ist also weit davon entfernt, hysterisch und ungerecht zu werden.
     
    #44 McLeo, 3. Februar 2021
    Zuletzt bearbeitet: 3. Februar 2021
  5. Sabsy

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    Whataboutism in seiner schoensten Form.
     
  6. Sabsy

    Sabsy Parkrocker

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    We need to talk about the response to the Marilyn Manson abuse allegations | Louder

    Sehr, sehr lesenswerter Artikel.

    und Anbei noch ein paar screenshots, die ich gemacht habe.


    Und ich moechte es an dieser Stelle einmal laut aussprechen. Auch ich habe 3Jahre in einer missbraeuchlichen Partnerschaft gelebt. Die, die mich laenger kennen, wissen, das ich fuer diesen Typen nach Australien ausgewandert bin. Einige wissen, wie oft Schluss war und wie oft ich zurueck gegangen bin. Niemand hat mich aufgehalten und ich habe mich auch nicht aufhalten lassen.
    Erst 2Jahre nach der Beziehung ist mir bewusst geworden, wie toxisch die Beziehung war. Selbst nachdem er mir vor den Augen und Ohren von Freunden und deren kleiner Tochter gesagt hat, das er mich "haette umbringen sollen", als er die Chance dazu hatte, bin ich nochmal zu ihm zurueck. Ich habe ihn erst endgueltig verlassen, nachdem ich verstanden hatte, das ich ihn nicht liebe. Die Gruende warum, habe ich erst viel, viel spaeter in der Therapie aufgedeckt. Einen Menschen lieben, der mich wuergt, mir meine eigenen Unsicherheiten bei jedem Streit an den Kopf knallt, mich zum Sex zwang und fremd ging? Heute kann ich haemisch darueber lachen, das MIR, die immer gedacht hat, das ihr so etwas nicht passiert, passiert ist. Aber natuerlich ist mir das passiert. Es ist mein Leben lang passiert mit Menschen, die sich Mutter und Vater schimpfen. Und mit Freunden. Selbst Freunde von diesem Forum, die nicht immer Grenzen eingehalten haben... Aber lieber nicht zu weit ausholen.

    Ihr tut niemandem weh, wenn ihr sagt " Ja, aber was ist mit Jonny Depp?" oder "innocent until proven guilty", richtig? Falsch. Ihr tut jedem einzelnen Menschen in eurem Leben weh, der sich nicht traut zu sagen, was ich gerade schrieb. Diese Reaktionen sind u.a. Gruende, warum man sich nicht traut. Koennt ihr ehrlich sagen, ihr WISST, das niemanden um euch herum so etwas passiert ist? Eurer Mutter? Eurer Schwester? Eurem besten Freund? Dem Arbeitskollegen?
    Und btw Jonny Depp und Manson sind wie Bananen und Aepfel. Beides Obst, schmeckt aber anders. Und zu sagen, das Aepfel nicht so geil sind. wenn es gerade um Bananen geht, verfehlt den Punkt.


    Wenn es nach bestimmten Aussagen hier geht, duerfte ich sowas gar nicht hier erzaehlen, denn ich koennte ja luegen, schliesslich hab ich kein Gerichtsurteil und werde auch nie eins kriegen. Und ganz bestimmt ist die Marilyn Manson Sachen nur eine Verschwoerungstheorie von ein paar vereinzelten Frauen....zu dem grad taeglich mehr und mehr dazu kommt von mehr und mehr Menschen. Weinstein hat auch nichts schlimmes getan, schliesslich wurde er nicht verurteilt, weil er ja leider noch davor verstorben ist. Oder verstorben worden ist. Oops.

    Die #MeToo Welle rollt und so schnell wird sie nicht stoppen. Don't meet your heroes.

    Und bitte, bitte seid ein wenig einfuehlsamer bei solchen Themen und ueberlegt, wie etwas, was ihr schreibt, aufgefasst werden kann.
     

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  7. Dracena

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    Liebe @Sabsy
    Danke für deinen Mut und deine Offenheit!
    Hoffentlich bist du mit dir selbst lieb... die Tatsache, dass frau so lange soetwas mit sich machen lassen hat, muss sie sich unbedingt verzeihen . Ansonsten ist das noch im Nachhinein viel zu lange toxisch .

    Edit
    Und es macht mich wütend und fassungslos. Wie jedesmal wenn ich von solchen Arschlochtypen lese oder höre.
    Leider leider viel zu oft. Frauen, die noch nie so etwas oder ähnliches (wenn auch verglichen mit dem von dir Geschilderten weniger Furchtbaren) erlebt haben sind meiner Erfahrung nach in der Minderheit.
    Und bitte LIEBE und ANSTÄNDIGE Männer: bekommt es nicht in den falschen Hals sondern schreitet besser ein, sobald ihr bemerkt, dass so etwas in eurer Umgebung geschieht.
     
    #47 Dracena, 6. Februar 2021
    Zuletzt bearbeitet: 6. Februar 2021
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  8. maxibt

    maxibt Dipl.-Ing. Hexenmeister, BSc in Wohnmobiling
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    Ich glaube genau da liegt das Missverständnis, denn ich glaube kaum, dass jemand hier so etwas gesagt oder gemeint hat. Selbstverständlich kann, darf und soll jeder solche Vorwürfe erheben, dem so etwas widerfahren ist, und ich bewundere deinen Mut, was das angeht. Genauso selbstverständlich hat aber ein Beschuldigter, egal wie schwer die ihm vorgeworfene Tat sein mag, dann auch das Recht, sich zu verteidigen, ein faires Verfahren vor einem ordentlichen Gericht zu bekommen und nicht von "den Medien" und "dem Internet" vorverurteilt und abgestempelt zu werden. Das hat nichts damit zu tun, das Leid des Opfers relativieren zu wollen oder gar die Vorwürfe als Lüge darzustellen! Aber die Unschuldsvermutung ist eine so fundamentale Säule des Rechtsstaats, dass es mich wundert, dass wir darüber hier überhaupt diskutieren müssen. Die schon erwähnte Causa Kachelmann ist da doch in der Tat ein abschreckendes Beispiel.
     
  9. Alternatronic

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    Die Entscheidung der Plattenfirma betrifft ja auch mit Sicherheit die anderen Mitglieder der Band. Die haben mit seinem Verhalten ja nix zutun und leiden jetzt darunter. Am Verkauf des Albums verdient ja nicht nur Manson allein.
     
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  10. Snakecharmer22

    Snakecharmer22 Parkrocker

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    Viel zu viel Emotionen, zurecht hat sowas in Gerichtsprozessen nichts verloren. Ich tu jemandem weh, wenn ich mich an fundamentale Rechtsauffassungen halte (Unschuldsvermutung) ? Selten so einen Bullshit gelesen.
    Und genau deswegen trete ich mit Vehemenz gegen dieses Einbringen von Gefühlen in Debatten oder gar Rechtsstaatliche Grundsätze ein, die haben dort nämlich nichts aber auch gar nichts verloren. Nochmal bei Kant nachschlagen bei Gelegenheit.
     
  11. Alphawolf

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    Wenn dein erster Impuls ist, erst mal aus einem an sich verständlichen Standpunkt heraus Unschuldsvermutung! zu rufen, ohne dabei argumentativ die Dinge in Betracht zu ziehen, die @Sabsy - an dieser Stelle riesen Dank und noch größerer Respekt für die Offenheit deiner Worte! - da sehr eindrucksvoll angesprochen hat, dann ist das natürlich schmerzhaft. Ich sehe da keinen Bullshit darin und finde dich an dieser Stelle unangemessen zynisch.

    Dass unser Rechtsstaat in diesem Themenbereich nämlich leider seit Jahrzehnten daran scheitert, bei solchen Beschuldigungen tatsächlich ein angemessenes Maß an Gerechtigkeit walten zu lassen, ist mMn offenkundig, auch wenn man die rechtsstaatlichen Prinzipien wie die Unschuldsvermutung unterstützt. Da wurde zu lange geschlafen und sich auf einem gesellschaftlichen Klima ausgeruht, das solche Anschuldigungen durch toxischen Umgang damit im Keim erstickt hat.

    Keiner verlangt hat, dass wir jeden juristischen Grundsatz jetzt komplett über Bord werfen, aber niemand kann mir erzählen, dass wir an diesem Punkt unserer Entwicklung als Gesellschaft und Menschheit nicht endlich mehr tun können, um Opfern das Gefühl zu geben, dass wir bereit sind, sie als Menschen, denen potentiell Unrecht widerfahren ist, anzuerkennen. Ich weigere mich, zu glauben, dass sich eine Unschuldsvermutung bei potentiellen Tätern und Solidarität mit potentiellen Opfern ausschließen müssen.
     
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  12. maxibt

    maxibt Dipl.-Ing. Hexenmeister, BSc in Wohnmobiling
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    Ganz genau mein Punkt ;)
     
  13. Sabsy

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    Und du glaubst, die haben nicht mitbekommen, was Manson so getrieben hat und haben das unterstuetzt? und wenn nicht unterstuetzt, dann toleriert. "Tolerating Racism is Racism". Laesst sich ganz wunderbar auch darauf anwenden. Tolerating abuse is abuse.
    Stichwort Wes Borland.
    Es gibt gerade ein Haufen Ratten, die das sinkende Schiff verlassen.
     
  14. Sabsy

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    Ich versuche das ganze als dumme, aber vielleicht fuer mich notwendige Erfahrung zu sehen. Ich habe endlich ein paar Dinge begriffen und habe immer noch Momente in meiner jetzigen, sehr gluecklichen (fast 5jaehrigen) Beziehung, die mich zum staunen bringen, das es auch anders geht. Es ist ok, dass passiert ist, was passiert ist, ich moechte nach vorne blicken, nicht zurueck. Aendern geht nicht, damit leben schon. Wenn ich es aendern koennte, wuerde ich gleichzeitig viele sehr wertvolle Erfahrungen verlieren. Ich bin kein Opfer mehr, ich bin eine Ueberlebende und lasse mir nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Ausserdem hab ich noch viel zu viel spannendes und grossartiges vor mir, das waere ja traurig, wenn ich mein Leben nicht leben koennte, weil ich zu sehr damit beschaeftigt bin, mich selbst zu bemitleiden.
    (Das war natuerlich auch mal anders, und natuerlich hab ich noch schlechte Tage, healing is not linear. Und jeder braucht unterschiedlich lange, um mit dem Gelebten weiter leben zu koennen.)
     
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  15. Alternatronic

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    Mitbekommen mit Sicherheit. Unterstützt keine Ahnung, kann ich nicht beurteilen.

    Musikindustrie in der Größenordnung von Manson ist leider mittlerweile ein reines Geldgeschäft unter einem kulturellen Deckmantel. Da haben leider noch immer zu viele weiße alte Männer die Zügeln in der Hand.
     
  16. Sabsy

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    Richtig und sollte das nicht geaendert werden? Oder wollen wir da mit jugendlicher "Ach, is ja auch egal" Haltung weiter machen?

    Mitbekommen und nichts tun IST tolerieren IST unterstuetzen. Ich weiss, das Leben ist nicht schwarz weiss, aber es gibt so gewisse Punkte, da ist eine graue Haltung meiner Meinung nach nicht angebracht und die moralisch nicht vertretbare Variante. Wie sehr hab ich mir damals gewuenscht, das meine Mitbewohner einschreiten, als ich versucht habe, mich heulschreiend von meinem Freund zu wehren.
     
  17. Alternatronic

    Alternatronic Parkrocker

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    Da sollte aufjedenfall was geändert werden. Es ist mehr als widerlich seinen Bekanntheitsgrad auszunutzen um Menschen zu misshandeln und zu manipulieren. Da hätte schon viel eher jemand den Mund aufmachen müssen.
     
  18. McLeo

    McLeo Parkrocker

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    Dann verstehe ich den Reflex nicht, ständig Unschuldsvermutung zu schreien, wenn eine Frau anklagt.

    Genau damit marginalisierst und relativierst du selbstverständlich, das steht doch völlig außer Frage.

    Dass Manson ein gerechtes Verfahren und eine Verteidigung verdient hat und selbstverständlich auch seine Sicht der Dinge öffentlich darlegen kann, steht darüber hinaus außer Frage.

    Aber wenn du ständig und sofort Beweise verlangst, sobald eine Frau oder auch ein Mann Anschuldigungen erheben, dann unterstützt du damit ein zerstörerisches System, das beispielsweise in Hollywood zu Jahrzehnten des Missbrauchs, der Vergewaltigungen und der Abhängigkeit geführt hat.

    Wir in Deutschland haben das übrigens auch und zwar in der katholischen Kirche und sorry, mit deinem Reflex schützt du die Täter.

    Du musst sie nicht erwähnen, sie ist selbstverständlich und findet in aller Regel auch Anwendung.

    Tragische Fälle wie Kachelmann sind die absolute Ausnahme im Vergleich zu den vielen, vielen Fällen, wo Vergewaltiger ungestraft davon kommen.
     
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  19. McLeo

    McLeo Parkrocker

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    Ich nehme darüber hinaus mal das Beispiel Sabsy. Sie wurde manipuliert und zum Sex gezwungen.

    Darf sie darüber nicht sprechen, nur weil sie vielleicht nicht die Kamera mitlaufen hat lassen?

    Macht es die Sache besser, wenn es vielleicht noch nicht der letzte Schritt zur Vergewaltigung war, sondern kurz davor, aber trotzdem Zwang und somit mißbräuchlich?

    So ist die Welt nicht mehr und es zieht nicht mehr, Frauen über die Unschuldsvermutung als Holzhammer mundtot zu machen liebe "MitMänner".

    Die lassen sich das nicht mehr gefallen und das ist gut so.

    Die Verhaltensänderung muss auf Seite der Männer erfolgen, nicht auf Seite der Frauen und je früher man sich das eingesteht, desto weniger Opfer wird es in Zukunft geben.
     
  20. Sabsy

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    Das ist auch so'n Ding. Ich will selbstverstaendlich die Sicht von MM kennen, ich will sehen, wie sehr er mental krank ist und wie ihm geholfen werden kann. Mir persoenlich und da kann ich jetzt wirklich nur fuer mich sprechen, mir ist das ganz ehrlich egal, was er fuer eine Strafe bekommt. Ich will, das ihm geholfen wird! Das ist viel viel wichtiger als Bestrafung. Das kann aber beides auch gleichzeitig ablaufen mit den richtigen Instituten und besserer Politik. Aber lieber hab ich jemand "geheilten", der vielleicht in 20Jahren versteht, das was er getan hat, falsch war und warum. Und sich dafuer entschuldigt und nicht nur, weil er denkt, er muss, sondern weil er will. Als jemand, der sich umbringt oder im Knast vor sich hin rottet und vielleicht nichts lernt.

    Ich denke, meine Sicht ist ziemlich klar, ich glaube den Opfern. Vorerst.
     
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