Grundsätzliches Thema Campen

nullhorn

Parkrocker
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Hallo und guten Morgen,

ich hoffe ich schreibe hier im richtigen Forum und stelle auch die richtigen Fragen.
Wenn nicht, bitte den Thread verschieben - DANKE!
Ich wundere mich etwas, dass hier so grundsätzliche Sachen wie Anreise, Zeltplatz, Versorgung, usw. (noch) nicht besprochen werden.
Seid ihr da alle noch tiefentspannt, oder kennt ihr euch alle komplett aus oder warum kommt hier keiner auf solche Fragen wie...

Am 4. Juni (Donnerstag) ist ja Feiertag und da wird das Gelände ja wohl schon geöffnet für die Festivalgäste.
MÜSSEN wir zwangsläufig auch schon am DO anreisen um überhaupt noch einen halbwegs brauchbaren Zeltplatz für 8 - 10 Personen zu ergattern,
oder ist das recht entspannt und wenn wir erst am FR anreisen, wird da auch überall noch so viel Platz sein, dass man ein zusammenhängendes Feld findet,
wo 8 - 10 Personen ihr Camp aufschlagen können?

Wir / ich waren vor 12 Jahren (2014) das letzte Mal bei RIP, damals konnten wir mit dem Auto neben den Zelten parken u ich konnte sogar im Auto pennen.
Das geht ja jetzt gar nicht mehr (Platzbedarf wgn mehr Besuchern) und auch die VERBOTEN-Liste ist sehr stark gewachsen.
Nun können wir im Moment überhaupt nicht einschätzen, wie stark diese Verbote reglementiert werden und wissen auch nicht genau wie wir uns vorbereiten sollen.
Die meisten von uns sind mittlerweile über 40 und möchten auch ein bisschen Komfort bei der ganzen Sache dabei haben, soll heißen ich hab eig keinen Bock
in nem kleinen Igluzelt zu pennen u den ganzen Tag davor mit nem Klappstuhl zu sitzen - ohne gemeinsames Pavelion, ohne Bierzeltgarnitur oder ähnlichem.
Was mich zur Frage der Grundversorgung bringt - was ist erlaubt und wie bekommen wir das an unseren Platz (wenn wir denn überhaupt einen zusammen bekommen)?
Da man ja nicht mehr hin fahren darf (versteh ich schon alles) wie bekommt man sein Hab und Gut sonst an Ort und Stelle?
Wir haben auch eine Person dabei, die Herzprobleme hat und damit konditionell sehr schwach ist, gibt es eine Möglichkeit für Ihn seine Sachen an den Zeltplatz zu fahren?

Das auf dem Gelände wohl ein LIDL sein wird, haben wir schon mit bekommen, damit wäre ja die Versorgung mit Bier und Fleisch schon mal gesichert.
Oder wie kühlt ihr eure Lebensmittel für 3 Tage? Spannt ihr euch eine Kühltruhe auf nen Bollerwagen und zieht ihn bis zum Zeltplatz?

Versteht mir bitte nicht falsch, wir sind alles andere als ete pe tete, aber ab nem gewissen Alter + Personen mit Einschränkungen möchte man im Vorfeld lieber
Gewissheit haben, wie sich die Situation vor Ort verhält, bevor man vor Ort ins offene Messer läuft, da hat dann keiner was davon.

In diesem Sinne - ich würde mich sehr freuen, wenn erfahrende RIP Gänger/innen ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.

Schöne Grüße aus der Rhön
Flo
 
Guten Morgen und willkommen hier

Thema Anreise: so ein Chaos wie letztes Jahr wird es, denke ich, nicht mehr geben, daraus hat der Veranstalter hoffentlich gelernt. Trotz allem würde ich euch, grade wegen dem Feiertag, die Anreise am Donnerstag dringend empfehlen. Sonst sehe ich schwarz für einen Platz für 10 Personen. Wenn es noch was geben sollte, dann so ziemlich im letzten Eck. Wobei auch das dann trotzdem machbar ist, die Wege in Nürnberg sind ja relativ kurz und mit einem Wegbier lässt sich das ja gut überbrücken.
 
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Guten Morgen,
Tendenziell würde ich an eurer Stelle die Anreise Donnerstag morgen (und ich meine wirklich früh morgens, vor Sonnenaufgang 😅) anstreben.
Pavillon ist bei der Personenanzahl üblicherweise kein Problem, müsst halt platzsparend aufbauen.
Mit dem Auto an den Platz fahren ist nicht möglich, egal wie eingeschränkt ihr mitunter seid. Also am besten alle gesunden packen an, ein Bollerwagen oder Lastenkarre ist in dem Fall wohl empfehlenswert.
Ich hab letztes Jahr nur mit Zelt bepackt nen Platz gesucht und dann den Rest geschleppt. Ich war alleine und mit zwei mal gehen war das erledigt, also das geht schon. Ihr habt ja genug gesundheitlich belastbare dabei ☺️

Fürs kühlen empfiehlt sich ne Kühltruhe und ansonsten ist der Lidl glaube ich für die meisten einfach ne tägliche Anlaufstelle. Da gibt’s immer alles frisch und gekühlt. Seit es das gibt, kaufe ich prinzipiell nichts mehr vorab und schleppe es nach Nürnberg - super praktisch.
 
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Ach und Bierzeltgarnitur: puh, schwierig. Weiß nicht ob die erlaubt sind. Campingtisch und Stühle kein Ding - aber ne hölzerne Biertischgarnitur wäre zumindest mir bisher noch nie aufgefallen.
 
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Oh, cool so schnell so viele Antworten, danke schon mal.

... Wobei auch das dann trotzdem machbar ist, die Wege in Nürnberg sind ja relativ kurz und mit einem Wegbier lässt sich das ja gut überbrücken.
Ne eben nicht, die Person bei uns ist wirklich nicht gut zu Fuß und konditionell nicht gut aufgestellt. Ob dann so ein Festival überhaupt Sinn macht, lassen wir jetzt erst mal dahin gestellt sein.

Ihr habt ja genug gesundheitlich belastbare dabei
Ja schon richtig, aber am Ende muss jeder der Gruppe auch nach sich selbst schaun u da muss das schwächste Glied zumindest seine Sachen zum Zeltplatz bekommen.
Bierzeltgarnitur: puh, schwierig.
Nö, egal, daran hängt unser Herz nicht! Es geht eig nur darum "gemeinsam" an einem Fleck zu sitzen u nicht jeder vor seinem Zelt.
 
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Ich wundere mich etwas, dass hier so grundsätzliche Sachen wie Anreise, Zeltplatz, Versorgung, usw. (noch) nicht besprochen werden.
Seid ihr da alle noch tiefentspannt, oder kennt ihr euch alle komplett aus oder warum kommt hier keiner auf solche Fragen wie...

Am 4. Juni (Donnerstag) ist ja Feiertag und da wird das Gelände ja wohl schon geöffnet für die Festivalgäste.
MÜSSEN wir zwangsläufig auch schon am DO anreisen um überhaupt noch einen halbwegs brauchbaren Zeltplatz für 8 - 10 Personen zu ergattern,
oder ist das recht entspannt und wenn wir erst am FR anreisen, wird da auch überall noch so viel Platz sein, dass man ein zusammenhängendes Feld findet,
wo 8 - 10 Personen ihr Camp aufschlagen können?
Hi,
konkret zu diesem Jahr wurde das tatsächlich noch nicht besprochen – viele hier wissen schon, wie der Hase läuft – aber du kannst hier mal in den Archiven der letzten beiden Jahre nach "Anreise" suchen, da wirst du ein paar Erfahrungsberichte finden.
Bei der Gruppengröße und da RiP ja ausverkauft ist, ist die Anreise am Donnerstag auf jeden Fall zu empfehlen, und wenn es nur ein Teil der Leute ist und schonmal Zelte und Pavillon aufstellt. Gemeinsam unterm Pavillon sitzen war dann auch nie ein Problem, und Campingstühle sind eh bequemer als eine Bierbank :)
 
... 2014 gab es (außer ich täusche mich enorm) auch kein Parken am Zelt.
Evenuell hab ihr da halt Wild auf der großen Straße gecampt.
Das wurde damals, obwohl verboten, halt noch geduldet, was es mittlerweile (glücklicherweise) nichtmehr wird.
 
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Also ans Zelt werdet ihr nicht ran fahren dürfen. Wenn Person A gesundheitlich so angeschlagen ist, dann müssen Personen B bis …. halt einfach für sie mit anpacken. Grundsätzlich hat man ja auch keine Eile. Wenn der Platz einmal fix ist, kann man ja immer wieder vor und zurück laufen um letztendlich alles an Ort und Stelle zu bekommen ☺️

Wenn ihr zeitig genug da seid, bekommt ihr auf jeden Fall einen Platz wo ihr euch auch als Runde zusammen setzen könnt. Hab noch nie erlebt dass das ein Problem dargestellt hätte oder jeder einzeln mit seinem Stuhl vorm Zelteingang sitzen musste 😅
 
Nehmt mir dieses Aufzeichnen eines Worst-Case-Szenario nicht übel, aber als wir für 2026 das erste mal die DONTs gesehen hatten,
war uns erst mal etwas mulmig zu Mute. Wir wollen schon lange nicht mehr eskalieren, darauf legt es keiner von uns an,
aber wie ich hab solche Rahmenbedingungen ganz gern im Vorfeld geklärt und würde sogar soweit gehen, die Karte wieder zu verkaufen,
bevor für mich der ganze Aufenthalt mit Einschränkungen verbunden ist. Die Karte ist teuer genug, da muss es dann auch passen.

Aber wenn der allgemeine Wortlaut lautet "Donnerstag früh da sein, Pavelion und kleiner Kugelgrill ist kein Problem, täglicher Nachschub beim Lidl" dann sind das für mich Rahmenbedingungen die ich mir genau so schon dachte und bei denen ich auch gerne mit gehe.

@Gledde ich weiß save dass ich mal in meinem Kombi neben den anderen im Zelt gepennt hab, weil sie es nicht mehr mit mir ausgehalten haben. Ob das 12 oder 14 war wage ich nicht mehr zu erinnern. :-)
 
@Gledde ich weiß save dass ich mal in meinem Kombi neben den anderen im Zelt gepennt hab, weil sie es nicht mehr mit mir ausgehalten haben. Ob das 12 oder 14 war wage ich nicht mehr zu erinnern. :-)

Auch da war das, zumindest auf den offiziellen Flächen, nicht möglich.
Ich gehe seit 20 Jahren auf dieses Festival und ich kann mich nicht dran erinnern jemals mein Auto neben meinem Zelt geparkt zu haben.
 
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Nehmt mir dieses Aufzeichnen eines Worst-Case-Szenario nicht übel, aber als wir für 2026 das erste mal die DONTs gesehen hatten,
war uns erst mal etwas mulmig zu Mute. Wir wollen schon lange nicht mehr eskalieren, darauf legt es keiner von uns an,
aber wie ich hab solche Rahmenbedingungen ganz gern im Vorfeld geklärt und würde sogar soweit gehen, die Karte wieder zu verkaufen,
bevor für mich der ganze Aufenthalt mit Einschränkungen verbunden ist. Die Karte ist teuer genug, da muss es dann auch passen.

Aber wenn der allgemeine Wortlaut lautet "Donnerstag früh da sein, Pavelion und kleiner Kugelgrill ist kein Problem, täglicher Nachschub beim Lidl" dann sind das für mich Rahmenbedingungen die ich mir genau so schon dachte und bei denen ich auch gerne mit gehe.

@Gledde ich weiß save dass ich mal in meinem Kombi neben den anderen im Zelt gepennt hab, weil sie es nicht mehr mit mir ausgehalten haben. Ob das 12 oder 14 war wage ich nicht mehr zu erinnern. :-)
wie gesagt, das ging noch nie auf den offiziellen Campingflächen. Ihr müsst damals wild gecampt sein. Ist ja auch egal.

Mit dem Rest wurde dir ja schon geholfen, Biertischgarnitur geht definitiv nicht. Aber die Fischer/Campingstühle sind da eh gemütlicher. Als Tisch verwenden viele einen Bierpongtisch unter dem Pavilion zB
 
Nehmt mir dieses Aufzeichnen eines Worst-Case-Szenario nicht übel, aber als wir für 2026 das erste mal die DONTs gesehen hatten,
war uns erst mal etwas mulmig zu Mute. Wir wollen schon lange nicht mehr eskalieren, darauf legt es keiner von uns an,
aber wie ich hab solche Rahmenbedingungen ganz gern im Vorfeld geklärt und würde sogar soweit gehen, die Karte wieder zu verkaufen,
bevor für mich der ganze Aufenthalt mit Einschränkungen verbunden ist. Die Karte ist teuer genug, da muss es dann auch passen.

Aber wenn der allgemeine Wortlaut lautet "Donnerstag früh da sein, Pavelion und kleiner Kugelgrill ist kein Problem, täglicher Nachschub beim Lidl" dann sind das für mich Rahmenbedingungen die ich mir genau so schon dachte und bei denen ich auch gerne mit gehe.

@Gledde ich weiß save dass ich mal in meinem Kombi neben den anderen im Zelt gepennt hab, weil sie es nicht mehr mit mir ausgehalten haben. Ob das 12 oder 14 war wage ich nicht mehr zu erinnern. :-)
Entspann dich 😅 es ist ein etabliertes Festival. Alles wird gut und ihr werdet sicherlich ein unvergessliches Wochenende haben.
 
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Hey,
da schon ziemlich viel bzgl Anreise gesagt wurde, noch ein paar Worte von mir zum Thema Kühlen.

Seit dem Trockeneis verboten wurde, habe ich mir eine Absorber Kühlbox angeschafft. Diese Hält auch bei wärmeren Temperaturen kühl.
Jedoch schafft sie nicht, den Tagesdurchsatz Bier einer Gruppe permanent herunterzukühlen.

Um hier den Mittelweg zu schaffen, hol ich mir immer vom Lidl noch nen Sack Eiswürfel, damit geht das dann nämlich auch. Über Nacht gefriert diese teilweise sogar je nach Temperatur (Die letzten 2 Jahre, wars nachts echt kalt).
Pro Tag kann man eine Gaskartusche rechnen.

Viel spass beim RIP wünsche ich euch!
 
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Lass ich auch noch meinen Senf da.

Anreise und Platzsuche: schickt 2-3 Leute mit so vielen Zelten, wie sie tragen können, los. Nur die Zelte. Und ein Fusspils jeweils.
Die Leute suchen den Platz und legen die Zelte erstmal provisorisch aus. Schaut, dass ihr platzsparend unterwegs seid. Ich denke es werden 6 bis 8 Zelte sein. Stellt die so auf, dass sie ne Gasse bilden und in die Gasse stellt ihr dann 1-2 Pavillons. In der Regel ist das kein Problem. So hockt dann mehr oder weniger doch jeder vor seinem Zelt aber trotzdem alle irgendwie unterm Pavillon zusammen.
Voraussetzung ist natürlich ein passender Platz.
Euern ganzen restlichen stuff karrt ihr mit klappbaren Bollerwagen zum campground.
Da kann dann auch euer invalide gemütlich neben her trotten.

Kühlung: hot Tip: Einhell Kühlbox oder allgemein Camping Kühlboxen mit Akkubetrieb. Bei der Einhell Kühlbox passen halt ganz normale Power-X-Change Akkus von Einhell dran. Und die halten dann auch ne Weile und nehmen nicht viel Platz weg.
Wenn ihr ne kleine Powerstation und evtl. noch nen Solarpanel (klappbar) mitnehmt, könnt ihr die Akkus sogar wieder aufladen.
Ich muss z.B. definitiv ne Powerstation dabei haben, da ich aufgrund Schlafapnoe nen CPAP-Gerät betreiben muss in der Nacht.
Und Powerstations sind einfach Gold wert!
Eine gute dichte passive Kühlbox mit 1 Flasche TK-Wasser hält die Frühstückszutaten aber auch für die paar Tage kalt. Zur Not wie erwähnt Eiswürfel holen. Du hast in NBG auch den riesigen Vorteil, dass du eine komplette Stadtinfrastruktur um dich herum hast. Von Tankstellen über Supermärkte und Baumärkte in direkter Umgebung bis zu Restaurants und Bars ist alles in Laufnähe. Und wenn nicht dann ab in den ÖV.

Ich denke RIP ist das Festival, bei dem man am wenigsten schleppen muss, weil man alles vor Ort bekommen kann. Behalte das einfach im Hinterkopf.
 
Guten Morgen in die Runde,
vielen Dank für die ganzen Antworten, ich nehm mal alles mit in die nächste Besprechung.
Aber von den Abläufen (Vorhut, Nachhut) und der grundlegenden Versorgung (nur das nötigste + LIDL + TK) hatte ich mir das schon auch so gedacht.
Wie gesagt, ich bin lieber besser vorbereitet u kann dann chillen wenn ich merke alles läuft vor Ort als andersrum.
Wir alle wissen, wie es ist, wenn man ankommt, nix haut hin, man hat aber schon die ersten Hülsen im Hirn dann muss man umstrukturieren,
hab ich gar keinen Bock drauf, drum lieber vorher mal ein paar Fragen gestellt u dann entspannt an die Sache ran gehen.
 
Hallo zusammen,

ich bin auch neu hier, da wir eigentlich die letzten Jahre am Ring waren. Aber aus organisatorischen Gründen sind wir dieses Jahr auch im Park und freuen uns riesig darauf.

Ich möchte gerne noch was anmerken zum Öffnen der Park- und Campingplätze. Laut Homepage ist es ja am Donnerstag um 9 Uhr, auf Rücksichtnahme der Anwohner.

Dies ist scheinbar in der Realität ganz anders. Ich habe viel darüber gelesen, was für ein Chaos es letztes Jahr war. Der Andrang war dann um 5-6 Uhr scheinbar schon so groß, dass die Polizei nicht anders konnte, als den Parkplatz um 6 Uhr zu öffnen, da sich auf den jeweiligen Straßen Rückstaus gebildet haben.
War das wirklich so?

Was ich weiter gelesen habe, dass es empfehlenswert ist, eben sehr früh da zu sein und sozusagen im "Kreis" zu fahren, um nicht zu verpassen, wenn die Parkplätze geöffnet werden.
Da hab ich eigentlich kein Bock drauf, wenn dies wirklich zutrifft.

Des Weitern ist es scheinbar vielen letztes Jahr passiert, als sie im laufen des Tages angekommen sind und nur ganz schwierig noch einen geeigneten Campingplatz bekommen haben.

Und zum Schluss, hab ich hier auch schon gelesen, dass der Veranstalter da nachbessern sollte/ möchte, aber was offizielles hab ich dazu noch nicht gefunden.

Es wäre schön, wenn sich hier alteingesessene dazu äußern würden.
Denn warum sollte sich dieses Jahr nicht das gleiche ereignen, da es ja auch ausverkauft ist.
 
Puh, was du willst ist eine Zusicherung, dass alles gut wird. Was machst du, wenn jetzt alte Hasen sagen "das lief noch nie und wird auch nie sauber laufen". Werden die recht haben oder kommt es doch ganz anders?. Wenn du dich an den Veranstalter wendest kommt garantiert ein:

Dieses Jahr wird die Anreise zum Festivalgefühl fast genauso episch wie die Acts selbst – mit smarten Wegen und einer Logistik, die sich an euren Vibes orientiert, nicht an Staus. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir an den Stellschrauben gedreht, damit ihr entspannt, fix und ohne nerviges Rumgegurke auf dem Gelände ankommt. Auf den Zeltplätzen wartet reichlich Platz, damit eure Crew gemütlich aufbauen kann und auch spontane Camp-Momente nicht im Chaos enden. Auch beim Parken haben wir uns was überlegt, damit ihr euren Ride stressfrei abstellen könnt und schneller ins Festival-Geschehen startet. Unser Team ist am Start, um euch ein smoothes Ankommen zu garantieren – mehr Zeit zum Feiern, weniger Zeit im Stau. Willkommen zurück im Flow – Ankommen, Abhängen, Abrocken!

Was soll er auch anderes sagen. Es kann natürlich sein, dass wirklich alles total entspannt wird, weil:

- so ganz fürchterlich viel weniger Leute waren es auch letztes Jahr nicht, auch wenn es nicht ausverkauft war
- letztes Jahr war wegen Pfützen einiges an Fläche nicht benutzbar
- man aus Fehlern tatsächlich gelernt hat (bei aller Schelte, sie haben Check-In und Toiletten-Situation tatsächlich besser im Griff gehabt und die Sauberkeit auf den Plätzen deutlich verbessert in den letzten Jahren)
- es weniger 3-Tages dafür mehr Tages-Tickets gibt (-> weniger Berechtigte für Camping und Parken)
- das Management, welches teilweise letztes Jahr zum ersten mal aktiv war, inzwischen weiss welche Vorwarnungen der Sub-Unternehmen man ernst nehmen sollte

aber es kann auch sein, dass es trotzdem totales Chaos wird, weil viel Personal ausgetauscht wurde, man überrascht ist, wie viel Platz Leute und Autos doch brauchen und v.a. weil das bei einem Festival irgendwie immer so ist. Kann mir mal jemand die Lotto-Zahlen vom nächsten Samstag geben? ;)))
 
also vor 2 Jahren war ich um ca. 11:30 angekommen, bin auf den Volksplatz geleitet worden, hab mein Bändchen geholt und bin in Seelenruhe zum Zeltplatz gegangen und hab aufgebaut wo ich wollte. Klar wurde es gegen Abend enger aber es gab noch Wege zum laufen und alles war gut.

Letztes Jahr war ich also nochmal um 11:30 da und es war genauso, wie Du beschrieben hast. Alles voll, alles eine Katastrophe. Ich hab letztendlich an einer Seitenstraße im Anwohnergebiet geparkt. War aber auch nicht so weit (glück gehabt). Einlass zum Zeltplatz war eine unendlich lange Schlange und die Leute haben Teileweise angefangen Ihre Rucksäcke/Zelte über den Zaun zu werfen, damit Sie direkt rein können und der Kontrolle umgehen können. Ich glaub ich stand 3 oder 4 Stunden in der Schlange und dabei weiß ich bis heute nicht warum es so lange da dauert hat. An der Kontrolle angekommen war ich in 30 Sekunden durch.... Zeltplatz natürlich über voll. Später haben die noch eine weitere Wiese auf gemacht aber auch die war schnell voll. So voll, dass es nichtmal richtige Wege mehr zum laufen gab, geschweige den für den Bollerwagen.

Ich hoffe, dass es dieses Jahr wieder besser wird (und die Sonne auch scheint 😎)
 
Also ich bin letztes Jahr gegen halb 6 relativ entspannt auf die Großen Straße gefahren, Stau war hinnehmbar, hab nen tollen Parkplatz bekommen, stand gefühlt zwei Minuten mein Band und anschließend innerhalb von weiteren 5 Minuten nen fantastischen Platz, 300 Meter Fußweg vom Lidl.
Andere haben um die Uhrzeit schon geflucht. Es kommt wie es kommt.
 
Macht euch keinen Stress! Wichtig ist meiner Ansicht nach nur, sucht euch vielleicht vorher schon aus wo ihr grob hin wollt und geh dann auch zum nahe liegenden Eingang rein.
Am Anfang nur mit Zelten anstellen und dann euer Camp anstecken. 1-2 bleiben am Camp der Rest holt die restlichen Sachen. Wir gehen seit 2010 und haben immer den Platz bekommen den wir wollten und sind immer zwischen 10-30 Personen.
Es ist klar, wer erst am Donnerstag um 14 Uhr kommt muss sich eben damit abfinden, dass es kein Camp für große Gruppen mehr gibt.
Man kann auch mit den Nachbarn immer reden und sagen: hey bei uns kommen noch 2 Zelte können wir den Platz bitte frei halten. Mit ein oder zwei Bier als Geschenk ist man das Rest vom Festival die besten Freunde.