Die Statistik liefert ja nicht nur Zahlen, sondern auch Einordnungen. Benannt werden bei den Jugendlichen die Risikofaktoren wirtschaftliche Unsicherheiten, gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen, psychische Belastungen und familiäre Faktoren.
"Bei nichtdeutschen Kindern und Jugendlichen können einige Risikofaktoren, unter anderem Armutsrisiko sowie psychische Belastung, vergleichsweise häufiger auftreten. Das gilt insbesondere bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung."
Betrachtet man die sozioökonomischen Faktoren, tritt zu Tage, dass die Migration nicht der Hintergrund für die Straffälligkeit ist, sondern vor allem die Armut. Denn auch "urdeutsche" Jugendliche werden straffällig - allerdings deutlich häufiger wenn sie arm sind, als wenn sie reich sind. Und das ist wiederum bei den Migranten ebenso. Nur dass Migration häufig mit einem erhöhten Armutsrisiko einhergeht. Ist übrigens kein deutsches Phänomen, identische Debatten(Jugendliche Straffälligkeit/Migration/Armut) gibt es auch bei unseren Nachbarn, zB in Frankreich.
Die Jugend ist auch eine Lebensphase der Delinquenz, mit steigendem Alter nehmen die strafbaren Handlungen ab. Vor dem Hintergrund, dass wir eine Pandemie hatten, die sich auf Jugendliche deutlich intensiver ausgewirkt hat, als auf Erwachsene, während parallel die Arm-Reich-Schere immer weiter auseinander klafft, verwundert es mich keinen Meter, dass die Jugendkriminalität ansteigt...
Wie es in Frankreich aussieht, kannst du anschaulich in Pariser Vororten, Marseille und Lyon, eigentlich allen großen Städten betrachten. Das sind Zustände, die du hier nicht haben willst aber auf bestem Wege bist, wenn du das hier so weiterlaufen lässt. Bzw es eigentlich schon hast, wenn wir ehrlich sind. Lauf in jeder Großstadt am Bhf entlang, lauf in Stuttgart über die Königsstr, in Frankfurt über die Zeil oder Hauptwache, die Liste lässt sich endlos fortführen. Es hat einen Grund warum Schweden seine einst so liberale Einwanderungspolitik rückabwickelt.
Niemand, wirklich niemand kann mir erzählen, dass wir keine signifikante Verschlechterung in der öffentlichen Sicherheit erfahren haben, sei es subjektiv und objektiv. Die Umfragen und Statistiken sprechen da eine ganz klare Sprache. Alles was ich bisher hier gelesen habe waren Relativierungen, Strohmannargumente und Ausflüchte. Mehr Geld, viiiieeeel mehr Geld, dann weniger Kriminalität, das ist dein Ansatz. Das ist Blödsinn.
Ob Flüchtlinge durch Flucht traumatisiert werden oder nicht, ehrlich: Es ist mir egal. Es ist den meisten Leuten in diesem Land egal. Deal with it. Ich bin nicht in letzter Instanz für Fluchtursachen verantwortlich, ich bin nicht für Traumata etc verantwortlich aber soll die Konsequenzen tragen in Form gestiegener Kriminalität, Sozialkosten etc. Unser Land hat dahingehend mittlerweile sehr begrenzte Kapazitäten. Aber wir tun so, als hätten wir unendlich davon und haben die Pflicht hier alles und jeden zu dulden. Es ist eindeutig warum Menschen nach DE kommen, auch wenn wieder alle die Pullfaktoren abstreiten werden.
Die Arm-Reich Schere klafft auch deswegen auseinander, weil die Regierung auch den letzten Euro aus dem Mittelstand und Durchschnittsverdiener steuerlich auspressen will, um jede noch so dämliche scheiße weiterzufinanzieren.
Achja bevor es kommt : Nein, auch eine Reichensteuer oder ähnliche linke Flausen werden diese Löcher nicht stopfen, diese Regierung weiß bestimmt auch hier zielsicher das Geld zu versenken, bzw es anderweitig zu verschleudern. Wir könnten dreimal soviel Haushaltsbudget haben, es ändert nichts. Schau dir die Sozialausgaben an, die sind auf dem Höchststand. Was ist dein Argument? Noch mehr Kartoffelcash reinbuttern = weniger Migrantenkriminalität? Das ist doch kompletter Unfug.
Innerhalb weniger Jahre hat man fleißig daran gearbeitet die Umkehr von Mehrheitsverhältnissen gesamtgesellschaftlich voranzutreiben, was man jetzt erntet sind die Früchte davon, da jetzt auch langsam der letzte Grill-Boomer schnallt, was hier in 10-15 Jahren Sache ist, mit Blick auf Kriminalität, öffentliche Sicherheit, Ethnienzusammensetzung. Diese Diversifikation möchte ein Gros der Menschen in Deutschland nicht mittragen. Und das ist vollkommen okay.
Als die Stadtbilddebatte losging, wusste eigentlich jeder was gemeint war aber es wurde sofort wieder eine Diskussion draus gestrickt, als würden morgen die deutschen ICE Agenten kommen und jeden Schwarzköpfigen einsacken, und übermorgen rollen dann die Züge wieder..... So ist es mitnichten, aber es wäre schon geholfen wenn alle Ausreisepflichtigen hier außer Landes geschafft wären, oder man es gar nicht soweit kommen lässt. Hat man aber und deswegen muss der Laden halt wieder aufgeräumt werden.
Den Elefant im Raum will hier logischerweise keiner sehen aber unwidersprochen möchte ich den Quatsch halt auch nicht lassen.