Utopia Stage & Infield
Was sofort auffällt: Das Infield ist wirklich eine Ecke größer.Der Aufbau läuft seit rund zwölf Tagen mit etwa 90 Bühnenbauern. Der Materialeinsatz ist wie immer ziemlich absurd: Rund 1.200 Tonnen Stahl werden verbaut, etwa 750 LKWs rollen dafür an, plus rund 120 Band-Trucks. Dazu kommen Infrastrukturwerte, die man sich erstmal vorstellen muss – 60 Kilometer Stromkabel, 32 Kilometer Zäune und etwa 40.000 Bodenabdeckungen sind im Einsatz. Insgesamt sprechen wir hier von ungefähr 500.000 Watt Leistung.
Ein großer Punkt dieses Jahr ist definitiv die Fläche: Das Infield wurde um rund 25 % vergrößert. Das merkt man schon jetzt beim Durchlaufen. Dazu kommt eine überarbeitete Besucherführung mit zusätzlichen Ein- und Ausgängen. Unter anderem bleibt das Marathontor dauerhaft geöffnet, was für Entlastung sorgen soll.
Ebenfalls sichtbar: Es wird mehr Wert auf Komfort gelegt. Im Infield sind deutlich mehr Wassertoiletten vorgesehen als in den vergangenen Jahren.
Mandora Stage
Nach der Utopia ging es weiter zur Mandora Stage. Auch hier hat sich einiges getan, vor allem was die Fläche angeht.Durch die Verlagerung des Food Courts nach hinten ist vor der Bühne deutlich mehr Platz entstanden. Und ja, dieser befindet sich nun wirklich im hinteren Teil, der sonst nicht zugänglich war.
Das Ziel ist klar: Weniger Enge, bessere Verteilung der Leute und insgesamt ein entspannteres Erlebnis.
Boden, Wege & Barrierefreiheit
Ein Thema, das ja jedes Jahr eine Rolle spielt: der Boden.Hier wurde sichtbar nachgebessert. Es gibt mehr Bodenplatten, zusätzlich Hackschnitzel zur besseren Nässekontrolle und eine überarbeitete Drainage, wo es möglich ist.
Auch beim Thema Barrierefreiheit hat sich etwas getan. Im Food Court wurden neue Rampen installiert. Ein interessantes Detail: Das Rolli-Plateau im Utopia-Infield wurde versetzt und bietet jetzt einen anderen Blick auf die Bühne – näher an Ein- und Ausgängen.
Geländeänderungen & neue Bereiche
Neben den Bühnen gibt es auch einige Änderungen im restlichen Gelände.Der DJ-Turm steht jetzt am Cosmic Plaza. Neu ist auch das „Gärtla“, ein Bereich mit Leinwandübertragungen von Utopia und Mandora, der ab dem Nachmittag zugänglich ist.
Technik & Betrieb
Auch hinter den Kulissen ist der Aufwand enorm.Es sind 67 DSL-Leitungen im Einsatz mit insgesamt rund 6 Gbit Bandbreite. Dazu kommen 40 Top-up-Stationen für die Festivalbändchen und sogar eine eigene Wäscherei für die Crew.
Beim Catering sprechen wir von etwa 125.000 Portionen für Crew und Dienstleister sowie rund 2.500 Mahlzeiten für die Artists. Und ja: rund 3 Tonnen Eiswüfel sind eingeplant.
Besucher, Anreise & Sicherheit
Erwartet werden rund 80.000 Besucher pro Tag bei insgesamt etwa 88.500 verkauften Tickets.Ein Schwerpunkt liegt auf der Entzerrung der Anreise. Dafür gibt es neue Check-in-Bereiche und parallele Öffnungen der Campingplätze. Ergänzend wird die Verkehrssteuerung über die Nunav-App gesteuert, die speziell für Eventverkehr angepasst ist.
Im Bereich Sicherheit wird unter anderem mit Drohnen durch die Polizei gearbeitet. Zusätzlich wurden Zugangssituationen erweitert und in Abstimmung mit Anwohnern angepasst.
Stadion & Backstage
Zum Abschluss ging es noch ins Stadion des 1. FC Nürnberg.Dort konnten wir unter anderem eine VIP-Loge in der 2. Etage besichtigen, die für Nicht-Headliner vorgesehen ist. Für die Headliner gibt es im 3. Stock insgesamt sechs Räume – aktuell ist einer fertig, der Rest noch im Aufbau.
Man verzeihe mir, dass das Ausformulieren heute die KI übernommen hat, aber dafür habt ihr die Infos heute noch bekommen. Bilder folgen auch noch im Laufe des Abends