Grundsätzliches Thema Campen

Die "was lief schief, dass es dazu kam" wird man von Gast-Seite aus nur schwer einschätzen können. Wie beim Fußball kann ich natürlich immer wissen, was man hätte anders machen müssen und was total Scheiße war, aber wenn ich ehrlich bin, ist es schwer das Gesamtbild zu sehen und die zwingenden Gründe zu verstehen. Man hat keine Ahnung was überhaupt geändert werden kann, bei immer mehr Auflagen durch Stadt und Behörden und hier und da stattfindenden öffentlichen Baumassnahmen.

Eine mir in die Augen stechende unglückliche Zusammenstellung von Änderungen letztes Jahr war, dass große Teile des Caravan-Campings auf den Volksfestplatz zogen und damit dort Parkfläche wegnahmen. Zugleich gab es auf CP4.XX (also das RiP-Ende in Richtung U-Bahn Bauernfeindstrasse) weniger Fläche als noch vor einigen Jahren. Stattdessen war CP8 größer als jeh zuvor. D.h. ausgerechnet dort, wo Campground hinverlagert wurde, gab es deutlich weniger Parkplatz als früher.

Fürchterlich albern war, dass die im Vorfeld immer wieder beworbene Füllstands-Info so up to date und realalistisch war, wie ein Reiseführer von 1905.

Was man auch ehrlicher weise sehen muss ist, dass der von Camps benötigte Platz immer größer wird, weil immer mehr Annehmlichkeiten mitgebracht werden. Müsste man natürlich als Veranstalter mitbekommen haben, dass 1000 Camper 2005 weniger Platz brauchten als 2025, weil inzwischen Dinge wie ein Pavillon bei gefühlt jedem zweiten dazugehören, jedoch früher verboten waren.

Wie @Mike1893 schon schrieb ist letztes Jahr eigentlich abnormal stark herausgestochen, bezüglich Anreise-, Platz- und Park-Chaos, obwohl die Besucherzahl nicht Rekordverdächtig war. Man darf hoffen, dass es sich nicht wiederholt, aber so richtig kommen sehen hatte das wohl keiner. Denke auch nicht, dass man versuchen wird sich den gleichen Stress als Verantwortlicher nochmal zuzumuten und sicherlich hier und da an Stellschrauben drehen wird. Ob das dann die richtigen waren wird man in 6 Monaten wissen.
 
Danke für eure Einschätzungen.
Aber ein wichtiger Punkt wird in den ganzen Diskussionen immer außen vor gelassen, die Gesamtanzahl von Personen, welche man dem Gelände zumuten möchte. Klar verstehe ich, dass eine Anpassung um 10000 weniger, den Eintrittspreis nach oben treibt und es evtl dann auch nicht mehr finanzierbar wäre oder die Qualität der Bands darunter leiden würde, aber trotzdem muss man hat die Waage finden, zwischen den genannten Punkten. Dies ist am Ring auch nicht anders.
Trotzdem hoffe ich auf ein geiles Wochenende.
 
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Danke für eure Einschätzungen.
Aber ein wichtiger Punkt wird in den ganzen Diskussionen immer außen vor gelassen, die Gesamtanzahl von Personen, welche man dem Gelände zumuten möchte. Klar verstehe ich, dass eine Anpassung um 10000 weniger, den Eintrittspreis nach oben treibt und es evtl dann auch nicht mehr finanzierbar wäre oder die Qualität der Bands darunter leiden würde, aber trotzdem muss man hat die Waage finden, zwischen den genannten Punkten. Dies ist am Ring auch nicht anders.
Trotzdem hoffe ich auf ein geiles Wochenende.

88000 ist für das Gelände sowieso zuviel, da ändern auch die 1000 weniger nichts...