Wahlen

Dieses Thema im Forum "Offtopic" wurde erstellt von parkrocker92, 26. Januar 2017.

  1. Guadalajarena

    Guadalajarena Parkrocker

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    Kenn ich. Ändert nichts an der Sachentscheidung.

    E: Oder ist am Ende nur die Motivation entscheidend? Dann müssen wir zahlreiche politische Entscheidungen neu bewerten.
     
  2. thedoomass

    thedoomass Parkrocker

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    Wenn du ihm das negativ anrechnest, hast du ihn grundsätzlich nicht verstanden.
     
  3. Guadalajarena

    Guadalajarena Parkrocker

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    Das wird’s sein.
     
  4. Alphawolf

    Alphawolf Schnauzer-Andi
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    Man darf die Entscheidung an sich gerne kritisieren, muss man wohl sogar.

    ABER: Ich wage zu behaupten, dass der vorher schon wusste, dass das unterm Strich wohl eine sichere Bank wird. Wenn wir das in dem Fall voraussetzen, bleibt unterm Strich eine Entscheidung, die a) keinen Schaden anrichten konnte, aber b) eine Aufmerksamkeit auf die Entscheidung (und ihre Entscheidungsträger) gelenkt hat, die sie sonst nie bekommen hätte/n. Und genau für sowas sitzt er in diesem Parlament.
     
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  5. Snakecharmer22

    Snakecharmer22 Parkrocker

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    Mit den Wahlen am Sonntag in Rheinland - Pfalz und Baden - Württemberg hat nun offiziell das Wahljahr 2021 begonnen. Ich glaube ein so spannendes und intensives Wahljahr wird wohl keiner von uns so erlebt haben.

    Ich bin für meinen Teil jedenfalls froh, dass Union für ihre in jeder hinsicht katastrophale Politik seit Jahren und insebesondere der letzten 12 Monate(alle personellen Fehlbesetzungen eingeschlossen) ordentlich abgestraft wurde. Gewundert hat mich dagegen die geringen Verluste für FDP und wie wenig Kapital die Afd - gottseidank - aus der Krise geschlagen hat.
     
  6. Mike1893

    Mike1893 Parkrocker

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    Die AFD hat ja, außer eine Antihaltung allem gegenüber, eben auch keine konstruktiven Vorschläge gebracht. Die Wähler sind offensichtlich nicht ganz so dumm wie diese Partei vermutet.
     
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  7. Cunego

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    Nicht so früh freuen. Bei uns (SA, Thü) sind dieses Jahr auch noch zwei Landtagswahlen und da befürchte ich ehrlich gesagt schlimmes :?
     
  8. Funkyandy

    Funkyandy Mach mir den Hirsch

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    Zumal ich 8-10% der Stimmen, wie jetzt in BW und RP, immer noch eine ganz schöne Menge finde. Ja, es ist schön, dass der Aufwärtstrend dieser gefährlichen Partei in weiten Teilen Deutschlands wohl erstmal gestoppt ist. Aber Luftsprünge werde ich nicht machen, so lange die AfD oder eine ähnliche Partei überhaupt in (fast) allen Parlament sitzt.
     
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  9. gfc

    gfc Schönwetter Camping-Prophet
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    Aus einem Land in dem eine Rechtspartei seit 20 Jahren in der Regierung mit drin sitzt (gut, fairerweise mit 2 von 7 Ministern): Man gewöhnt sich dran. Und solange das ganze in dem Minderheiten-Rahmen bleibt, ist es auch nicht weiter schlimm.
     
  10. Alphawolf

    Alphawolf Schnauzer-Andi
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    Eher würde ich mir im Handstand ins Maul pissen, als mich daran gewöhnen zu wollen. Nazis haben in keiner Regierung der Welt, in keinem Parlament und keinem Amt, das über den Kassenwart vom Dackelclub des Stadtteils hinausgeht, was verloren und auf keinen Fall will ich mir das als ertragbaren Teil der politischen Normalität vorstellen.

    €: Brückenschlag: Und wer im Jahr 2021 immer noch die AfD wählt, der wählt nicht einfach aus Protest, sondern sehenden Auges eine Partei, die Nazis in ihren Reihen duldet und in höchste Amtswürden befördert. Ich begrüße es sehr, dass die in den Landtagswahlen solche Verluste einstecken mussten, aber für wie viele Menschen das ein absolut vertretbares Szenario ist, ist auch mit 8 Prozent noch eine komplette intellektuelle und vor allem moralische Bankrotterklärung.
     
  11. Matte

    Matte matte1987

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  12. Fatbot

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    Du hast so eine unglaublich ausdruckstarke, schöne Bildsprache drauf. Das liebe ich.
     
  13. Hooch

    Hooch Ebenezer Hooch

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    Es gewöhnt sich leicht, wenn man nicht von der Hassrede betroffen ist.
     
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  14. gfc

    gfc Schönwetter Camping-Prophet
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    Naja fairerweise muss man sagen, dass die Ausdrucksweise einer SVP "humaner" ist als die der AFD. Inhaltlich sind sie aber in vielem ähnlicher, als eine SVP zugeben würde. Gerade eben hat die SVP durchgeboxt, dass wir ein Burkaverbot in der Verfassung haben. Natürlich getarnt als "Verhüllungsverbot". Logisch, tönt ja so gut.

    Ich selbst bin auch eingebürgert und versteh was du meinst, denn der Hatespeech umfasst ja auch so Leute wie mich. Die halt nicht seit 500 Jahren im hintersten Bergtal Inzucht zusammen getrieben haben. Der einzige Vorteil ist, dass man es mir nicht ansieht.

    Und doch, man gewöhnt sich. Das ist in dem Moment, in dem man realisiert, dass Hunde die bellen, aber ein kurzen Leine dran sind (weil sie eine krasse Minderheit sind), eben nicht beissen können.
     
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  15. Snakecharmer22

    Snakecharmer22 Parkrocker

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    Wobei das Burkaverbot ein Volksentscheid war, der zwar von der SVP mit lanciert wurde aber deren Stammwählerschaft nur bei ca 26 Prozent liegt. Demzufolge waren wohl mehr Schweizer der (nebenbei bemerkt völlig richtigen und vernünftigen) Meinung, dass diese Vollverschleierung in einer modernen Gesellschaft nichts verloren hat.
     
  16. Alphawolf

    Alphawolf Schnauzer-Andi
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    Das Problem bei rechten Parteien heutzutage ist doch selbst, wenn sie an einer kurzen Leine gehalten werden, dass sie gar nicht mehr zwingend selbst beißen wollen oder müssen. Dafür werden andere zum Beißen animiert. Wie die AfD das politische Klima hier in nicht einmal zehn Jahren dermaßen vergiftet hat, ist eigentlich unvorstellbar. Jeden Tag hat diese Dreckspartei Hass geschürt, die Grenzen des Sagbaren verschoben und damit einhergehend auch die Grenzen des Machbaren verschoben. Und dafür mussten die keinen einzigen Tag in Regierungsverantwortung stehen.
     
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  17. gfc

    gfc Schönwetter Camping-Prophet
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    Das Problem ist, dass es eine unheilige Allianz gab zwischen Islamophoben und Frauenrechtlerinnen. Sogar Alice Schwarzer hat sich in den Wahlkampf eingemischt und Stimmung für die Annahme gemacht. Im Sinne dass die Verhüllung ein Instrument der Unterdrückung der Frau sei.

    Fun Fact: Gemäss einem Islam-Professor der Uni Luzern gibt es in der Schweiz aktuell 37 Burkaträgerinnen. Und die sind anscheinend (wenn man der Studie glaubt) das Gegenteil von unterdrückt, sondern eine Art Religions-Rebellen / Punks.

    So oder so ist es ja wahnsinn, dass wir neu Kleidervorschriften in der Verfassung haben. Das gehört da einfach nicht hin...
     
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  18. Hooch

    Hooch Ebenezer Hooch

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    Ein ganz großer Vorteil, meiner Ansicht nach. In Atlanta wurden gestern vier Koreanerinnen von 'nem Irren erschossen, der Trumps Anti-China-Narrativen (man merke die Lächerlichkeit des Ganzen) gefolgt ist. Ich seh es garantiert nicht ein, rechtsextreme Denke im Parlament als zu akzeptierendes kleines Übel wie eine leicht angebrannte Bratwurst, die man trotzdem isst, zu sehen. Die am Pult bellen, beißen tun dann andere.
     
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  19. einsiedler

    einsiedler McChrystal's Promoter
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    Dieses Argument mit der Kleidervorschrift hat man oft von Gegnern gelesen. Es gibt jedoch durch die Annahme der Initiative keine Kleidervorschrift in der Verfassung. Der neue Artikel besagt lediglich, dass niemand sein Gesicht an öffentlichen Orten verhüllen darf. Eine Kleidervorschrift sieht für mich anders aus. Ich habe auch NEIN gestimmt. Dies aber vor allem, weil ich die Ecke, aus der die Initiative stammt, nicht unterstützen möchte. Das Ansinnen der Initianten war offensichtlich islamfeindlich, getarnt als Frauenrechtsanliegen. Ein Hohn. Weiter denke ich auch nicht, dass durch die Initiative die Rechte betroffenen Frauen verbessert werden. Wird tatsächlich jemand in die Burka gezwungen, wird sie dadurch wohl einfach nur noch in der Wohnung eingesperrt. Dass der Vollverschleierung der Frau jedoch eine völlig rückständige und radikal-islamische Einstellung zugrundeliegt, dürften wohl die Wenigsten bestreiten. Betr. der von dir angesprochenen Studie: Ist Rebellen/Punks allenfalls ein anderer Ausdruck für "Extremisten"? Ich habe mal gelesen, dass ein Grossteil der wenigen Burkaträgerinnen in der Schweiz offenbar Konvertitinnen sind, welche oft eine radikalere Ansicht des Islams leben.
    Mein Fazit: Die Initiative hätte es nicht gebraucht bzw. hätte das Anliegen (wie auch schon geschehen) auf Kantonsebene geregelt werden können. Tourismusabhängigen Kantonen hat man damit vielleicht sogar einen Bärendienst erwiesen. Aber unter dem Strich wird die Suppe einmal mehr kälter gegessen als gekocht, wie schon früher bei der Minarettverbots-Initiative (was tatsächlich eine Bauvorschrift in der Verfassung bedeutet).
     
    #220 einsiedler, 17. März 2021
    Zuletzt bearbeitet: 17. März 2021
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