Es ist tatsächlich dieses Jahr extremst unangenehm gewesen, mit diesem Limit. Ich vermute ja fast, dass derjenige, der sich um die Einstellung bei Eventim gekümmert hat, die Produkte gar nicht wirklich kennt und abschätzen konnte, wie dämlich niedrig die Maximalmenge war, und wie unwahrscheinlich, dass hier Ticket-Scalper großes Geschäft machen hätten können.
Aber bezüglich Preis hatte ich mir meine Gedanken gemacht, als USC noch im Status "gibts nicht mehr" war und zum Backstage-Camp keine Aussagen kamen - ich hatte inzwischen schon damit gerechnet, dass man es, weil sowieso ausverkauft, wegfallen lässt. Ich weiß ja, wie viele Secs z.B. bei USC/Atmos für die etwa 1000 Zeltplätze notwendig sind. Von einer anderen Veranstaltung weiss ich, wieviel ein Veranstalter pro Sec-Kopf und Stunde zahlen muss (der Sec selbst bekommt natürlich deutlich weniger ausbezahlt). Wenn man das dann multipliziert mit 3 Schichten am Tag und 4,5 Tagen, hinzuaddiert wieviel an Setup-Aufwand und Material-Miete für die etwas gehobenere Ausstattung nötig ist (bei Backstage noch das vermietete Equipment, von dem auch das ein oder andere nach dem Event ersetzt werden muss). Dazu noch die Gebühren die (zwar Konzern-intern, aber trotzdem vorhanden) an Eventim abgedrückt werden müssen. Dann kann der Veranstalter gar nicht den großen Profit damit machen, den man ihm gerne dafür vorwirft. Natürlich muss ein Plus rausspringen, sonst ist es das einfach nicht wert, aber vermutlich wird überschätzt, wie groß der wirklich ist. Beim Knaus verlangt man ja auch ein oder zwei Paar Ocken dafür, dass man dort die Wiese füllen darf und an einen 365-Tage-im-Jahr Stromanschluss darf und Toiletten hat, die man nicht nur für diese paar Tage ankarren muss und mühsam erst anschliessen muss. Und als jemand, dem sein Luxus für ein paar Monate weggenommen erschienen war, kann ich sagen, dass gewisse Dinge ihr Geld dann auch wert sind, auch wenn es finanziell inzwischen schon ein bisschen weh tug.