Vorfreude auf Rock im Park 2026

Glaub das Beste wird sein, das Thema direkt vor Ort bei ner Flasche Bier zu bequatschen. Wenn die nur die 2 Parzellen haben, wird das denen wohl Wurst sein^^. Und man kommt ins Gespräch, hat auch so sein Vorteil:)))
 
Glaub das Beste wird sein, das Thema direkt vor Ort bei ner Flasche Bier zu bequatschen. Wenn die nur die 2 Parzellen haben, wird das denen wohl Wurst sein^^. Und man kommt ins Gespräch, hat auch so sein Vorteil:)))
Grundsätzlich ja, klaro so ich das auch immer. ABER wir ham die Karten auch gekauft um erst am FR anzureisen. Wenn dann die 644 / 645 schon da ist, wäre es ja blöd, wenn die ihre Sachen wieder abbauen müssen. Deshalb bin ich auf den Gedanken des VorAbKlärens gekommen, auch wenn mir klar ist, dass die Chancen da gering sind jmd hier zu finden.
 
  • Like
Reaktionen: Mad_Mahoney
ja, versteh deinen Gedanken und in dem Forum lesen mehr Leute als man so denkt :).
Vielleicht klappt es ja. Ansonsten bring Schmierbier mit :D, dann bauen die auch vielleicht nochmal um😅
 
Es ist tatsächlich dieses Jahr extremst unangenehm gewesen, mit diesem Limit. Ich vermute ja fast, dass derjenige, der sich um die Einstellung bei Eventim gekümmert hat, die Produkte gar nicht wirklich kennt und abschätzen konnte, wie dämlich niedrig die Maximalmenge war, und wie unwahrscheinlich, dass hier Ticket-Scalper großes Geschäft machen hätten können.

Aber bezüglich Preis hatte ich mir meine Gedanken gemacht, als USC noch im Status "gibts nicht mehr" war und zum Backstage-Camp keine Aussagen kamen - ich hatte inzwischen schon damit gerechnet, dass man es, weil sowieso ausverkauft, wegfallen lässt. Ich weiß ja, wie viele Secs z.B. bei USC/Atmos für die etwa 1000 Zeltplätze notwendig sind. Von einer anderen Veranstaltung weiss ich, wieviel ein Veranstalter pro Sec-Kopf und Stunde zahlen muss (der Sec selbst bekommt natürlich deutlich weniger ausbezahlt). Wenn man das dann multipliziert mit 3 Schichten am Tag und 4,5 Tagen, hinzuaddiert wieviel an Setup-Aufwand und Material-Miete für die etwas gehobenere Ausstattung nötig ist (bei Backstage noch das vermietete Equipment, von dem auch das ein oder andere nach dem Event ersetzt werden muss). Dazu noch die Gebühren die (zwar Konzern-intern, aber trotzdem vorhanden) an Eventim abgedrückt werden müssen. Dann kann der Veranstalter gar nicht den großen Profit damit machen, den man ihm gerne dafür vorwirft. Natürlich muss ein Plus rausspringen, sonst ist es das einfach nicht wert, aber vermutlich wird überschätzt, wie groß der wirklich ist. Beim Knaus verlangt man ja auch ein oder zwei Paar Ocken dafür, dass man dort die Wiese füllen darf und an einen 365-Tage-im-Jahr Stromanschluss darf und Toiletten hat, die man nicht nur für diese paar Tage ankarren muss und mühsam erst anschliessen muss. Und als jemand, dem sein Luxus für ein paar Monate weggenommen erschienen war, kann ich sagen, dass gewisse Dinge ihr Geld dann auch wert sind, auch wenn es finanziell inzwischen schon ein bisschen weh tug.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: samuelbronkowitz
Es ist tatsächlich dieses Jahr extremst unangenehm gewesen, mit diesem Limit. Ich vermute ja fast, dass derjenige, der sich um die Einstellung bei Eventim gekümmert hat, die Produkte gar nicht wirklich kennt und abschätzen konnte, wie dämlich niedrig die Maximalmenge war, und wie unwahrscheinlich, dass hier Ticket-Scalper großes Geschäft machen hätten können.

Aber bezüglich Preis hatte ich mir meine Gedanken gemacht, als USC noch im Status "gibts nicht mehr" war und zum Backstage-Camp keine Aussagen kamen - ich hatte inzwischen schon damit gerechnet, dass man es, weil sowieso ausverkauft, wegfallen lässt. Ich weiß ja, wie viele Secs z.B. bei USC/Atmos für die etwa 1000 Zeltplätze notwendig sind. Von einer anderen Veranstaltung weiss ich, wieviel ein Veranstalter pro Sec-Kopf und Stunde zahlen muss (der Sec selbst bekommt natürlich deutlich weniger ausbezahlt). Wenn man das dann multipliziert mit 3 Schichten am Tag und 4,5 Tagen, hinzuaddiert wieviel an Setup-Aufwand und Material-Miete für die etwas gehobenere Ausstattung nötig ist (bei Backstage noch das vermietete Equipment, von dem auch das ein oder andere nach dem Event ersetzt werden muss). Dazu noch die Gebühren die (zwar Konzern-intern, aber trotzdem vorhanden) an Eventim abgedrückt werden müssen. Dann kann der Veranstalter gar nicht den großen Profit damit machen, den man ihm gerne dafür vorwirft. Natürlich muss ein Plus rausspringen, sonst ist es das einfach nicht wert, aber vermutlich wird überschätzt, wie groß der wirklich ist. Beim Knaus verlangt man ja auch ein oder zwei Paar Ocken dafür, dass man dort die Wiese füllen darf und an einen 365-Tage-im-Jahr Stromanschluss darf und Toiletten hat, die man nicht nur für diese paar Tage ankarren muss und mühsam erst anschliessen muss. Und als jemand, dem sein Luxus für ein paar Monate weggenommen erschienen war, kann ich sagen, dass gewisse Dinge ihr Geld dann auch wert sind, auch wenn es finanziell inzwischen schon ein bisschen weh tug.
Naja man könnte ja gleich dann die Festivaltickets ohne Campinggebühren machen wenn man schon viel Extras dann hat wie bei Rock am Ring
 
Naja, das würde aber gerade den Upgrade- und zudem Normal-Campern maximal Nachteile bescheren, diesen jedoch keinesfalls Vorteile bringen. Lediglich extern schlafende Parkrocker würden weniger zahlen.

Die Gesamtsumme ist ja bisher eine Mischkalkulation. Man nimmt dankend das Geld von Leuten, welche die Camping-Infrastruktur gar nicht nutzen. Wenn nun irgendwelche Leute weniger zahlen, müssen die anderen mehr zahlen, um das Minus wieder reinzuholen. Nur mal vereinfacht: es gibt Schätzungen, dass 2025 ca 45.000 Leute on-site gecampt haben. Gehen wir einmal von 30k ausserhalb schlafenden aus (der Rest sind dann Tagestickets, die für unsere Musterrechnung nicht zählen).

Wenn nun 30.000 sagen wir einmal 80EUR weniger zahlen müssen, weil sie kein Camping-Ticket kaufen, sind das erstmal 2.400.000 weniger Einahmen. Der Fehlbetrag muss also irgendwie umgelegt werden, nur damit die Bilanzsumme wenigstens gleich bleibt. Also z.B. Basis Ticket jetzt statt 250 - 80 = 170, dann 250 - 80 + 32 = 202 (damit zahlen die Off-Site Schläfer jetzt zwar augenscheinlich 80 EUR weniger, aber sie haben auch 32EUR wieder aus den Mindereinnahmen aufgeschlagen, durch Erhöhung des Basis-Preis). Jetzt muss man aber noch Seiteneffekte abschätzen: wie viele Leute steigen dann zusätzlich auf ein Hotel um oder reisen wirklich täglich aus Vororten mit den Öffis an, weil es ja 80EUR attraktiver geworden ist nicht mehr bei RiP zu campen. Potentiell bleibt es also nicht bei den 32EUR Aufschlag für den Ausgleich.

Vieles ist möglich, aber ohne jetzt den Veranstalter zu sehr in Schutz nehmen zu wollen, als früherer Heimschläfer hätte ich es ja auch begrüsst weniger zahlen zu müssen. Aber wenn es auch so wie es ist läuft, führt so eine massive Änderung doch nur zu unvorhersehbaren Auswirkungen, warum sich das antun, wenn man gar nicht muss. Bei RaR ist es ja relativ einfach, fast keiner kann Camping-Gebühren umgehen, dort ist das ja nur fadenscheinige Fairness ;)


EDIT: ich hatte einen Denkfehler bei der ersten Musterrechnung. Meine "80EUR" für Camping entsprechen der günstigsten Kategorie bei RaR, die 32EUR Aufschlag kommen von 2.400.000/(45.000 + 30.000) also Verlust durch Vergünstigung aufgeteilt auf alle 3-Tages-Tickets im Musterjahr.
 
Zuletzt bearbeitet: