Album Reviews

HerrDunst

kriegt keinen Titel
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Hier kann jeder der Lust hat ein paar nette Worte zu seinem neuen Cd/Platten-Einkauf sagen, alte Schätze vorstellen oder sich sonst auf irgendeine Weise über ein Album äußern.
Ich werd die nächsten Tage mal ein wenig anfangen, wenn mich die Muse küsst.
:p
 
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arm3nia

Parkrocker
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Toxicity
Es wird Zeit, diesem Thread endlich Leben einzuhauchen. ;)
Ich fange mal mit einem aktuellen Release an, dem ich schon zu Jahresbeginn beste Chancen auf den Titel "Album des Jahres" eingeräumt habe:

Emil Bulls - Oceanic (31.09.2011)
images


Update: Hab gerade meine zwei Jahre alte Kritik gelesen und muss diese dringend korrigieren. :P Oceanic war im Endeffekt nicht nur das beste Album des Jahres 2011, sondern auch die bislang beste Platte der Bulls. Vom epischen Intro (wer auf der Tour war weiß was ich meine) bis Song 11 werden durchgehend Hochkaräter geliefert, doch selbst mit dem ruhigen Ausklang kann ich mich mittlerweile anfreunden.
9/10
 
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Jimmy Pop

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Fettes Brot - 3 is ne Party

Seeehr schönes Ding! Hab nach der Single 'Echo' eigentlich nichts gutes erwartet, aber die Brote haben mich wirklich überrascht.
Wenn man sich irgendwie drauf einlässt und den Humor der drei Jungs mag, wird man gefallen an dem Album finden. Typische FB-Lyrics, die trotzdem immer wieder überraschen und einen zum lachen bringen! Die Hooks sind halt teilweise sehr poppig und könnten manchmal genauso gut von den Atzen kommen.
Der Tiefpunkt ist für mich 'Unmusikalisch', was zwar wieder ne nette Idee von den Hamburgern war, aber wohl auf dem Papier besser aussah.
Ich glaube Lieder zum Klassiker und beliebtem Hit werden sind auf dem Album eher nicht zu finden, am ehesten noch 'KussKussKuss' oder 'Toten Manns Disco' (geiler Song).

Highlights:
- Für Immer Immer
- Toten Manns Disco
- Crazy World
- KussKussKuss
- Klaus & Klaus & Klaus (bis auf die Hook)

Gesamtwertung:

7/10
 
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Ksaver

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The Fratellis - We Need Medicine

Was soll ich sagen? Das Album macht Spaß!
Nach der ersten Single "Seven Nights Seven Days" war ich ja noch eher skeptisch, ob das was wird. Jetzt hat sich herausgestellt, dass die Single mit der mMn schlechteste Track auf der Platte ist.
Fast alle Songs gehen wie gewohnt sofort ins Ohr und schreien einen an das Tanzbein zu schwingen. Ein paar Ausfälle gibts zwar auch (Seven Night Seven Days, Rock'n'Roll will Break Your Heart), aber ansonsten sind das echt durch die Bank ordentliche Songs. Das hätte weitaus schlimmer werden können.
Keine weltbewegende Platte (das hat denke ich auch niemand erwartet), aber bei Weitem keine Enttäuschung.

6,5/10


Cage The Elephant - Melophobia

Ich fand die Beiden Vorgängeralben schon grandios und auch bei ihrem dritten Studioalbum machen die Jungs alles richtig.
Die Songs sind teilweise etwas düsterer und nicht so eingängig wie noch auf dem Debüt, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Nach dem ersten Mal Hören war ich noch etwas enttäuscht, aber wie das so oft ist, je öfters mans hört, desto besser wirds.
Lässt man sich darauf ein, bekommt man ein sehr facettenreiches Album geliefert, welches man ohne Probleme von Track 1 - 10 durchlaufen lassen kann ohne dass die Skip-Taste verlockend wird.

Highlights:
-Spiderhead
-It's Just Forever
-Teeth (der Beste Song der Band bisher wie ich finde)

Zum Abschluss gibts eigentlich nur noch zu sagen:
Kommt endlich aufs Southside!

8,5/10
 
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newmichael

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Linkin Park - Recharged

Zuerst mal: Ich bin ein Riesenfan vom "Reanimation" Album. Mir war zwar vorher klar in welche Richtung es geht aber so krass hätte ich es nicht erwartet. Ich mag sowas wie der LP-Fanboy hier im Forum sein aber das Teil hat mich negativ überrascht. Selbst Schuld könnte man sagen, man konnte alle Lieder Gratis auf der Homepage Probe hören aber ich wollte die CD sowieso in der Sammlung und hab sie geholt ohne vorher zu testen. Zur Mukke:
Das ganze wirkt ein bisschen wie das letzte Korn Album, nur das die Songs einfach nicht dafür gemacht sind. Das funktioniert bei den schnellen Nummern noch ganz gut. Hervorheben kann man "Lost in the Echo" das echt ne Granate ist aber sonst? Mal gut, mal belanglos aber meist unpassend. Absolut keine Empfehlung leider. Ich hoffe (wie seit Jahren schon) das die Jungs mal wieder in eine andere Spur finden.

2,5/10
 

Guadalajarena

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The place where no one twice goes
Ich kann da jetzt aus zeitlichen Gründen keine wirkliche Review schreiben, aber hat sich mal jemand das neue Album von Jake Bugg (Shangi La) angehört? Immerhin mit Rick Rubin als Produzent, aber ich finde das unglaublich belanglos. Beim ersten Album hat mich irgendwie die Stimme noch gepackt und auch das Songwriting hatte noch das gewisse Extra. Das neue klingt aber einfach komplett genauso wie sein Vorgänger, da hat sich nichts entwickelt. Und ich frag mich, warum als 19-jähriger innerhalb von 13 Monaten zwei Langspieler rausbringen muss. Das kann doch eigentlich nur auf Kosten der Qualität gehen, oder? Schade.
 

Guadalajarena

Parkrocker
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The place where no one twice goes
Findste? Ich habs ehrlich gesagt nur zweimal nebenbei gehört und nicht SO sehr auf die Feinheiten geachtet, aber irgendwie... Ich hol das nochmal intensiver nach, auch mit Deinen Anmerkungen, vielleicht zündet es ja noch. Vielleicht hat sich meine Begeisterung für die Stimme aber einfach auch nach einem Album abgenutzt.
 

Funkyandy

Mach mir den Hirsch
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Speziell Nummern wie All Your Reasons, Kingpin oder Simple Pleasures klingen schon anders als das Debüt.

Ein Meilenstein der Musikgeschichte ist das Album dennoch nicht, da stimme ich absolut zu. Ich hör es trotzdem ganz gerne und finde eben nicht, dass es genauso wie das Erstlingswerk klingt. Im Review hab ich das in einen Satz gepackt: "Der zweite Longplayer schreibt die Geschichte des jungen Engländers fort, birgt aber auch neue Wege."
 

newmichael

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Skindred - Kill The Power

Jetzt hätte ich die Tage fast vergessen die gewünschte Review zu schreiben.
Das Album zu bewerten ist wirklich nicht einfach. Vorneweg: Es ist gut. Vielleicht sogar sehr gut. Wenn man es allerdings mit den bisherigen Alben der Band vergleicht hinkt es dennoch hinterher. Skindred haben die Latte auf den letzten Platten so hoch gelegt das meine Erwartungen unter Umständen zu hoch waren. Ich habe das Gefühl das sie versuchen ein wenig Massentauglicher zu werden. Trotzdem sind immer noch brachiale Lieder drauf. "Kill The Power, worlds on Fire und Open Eyed sind richtig geile Nummern die so auch auf jedem älteren Album hätten sein können. Einige Zünden leider gar nicht (We live, Dollars And Dimes).
Der schwächste Track ist "Saturday" bei dem wohl versucht wurde in der breiten Masse anzukommen und dabei zerstört man das was Skindred ausmacht.
Lange Rede kurzer Sinn:
Ein gutes Album bei dem sie vielleicht einfach ein bisschen testen wollten wie vielfältig man sich präsentieren kann.
Macht trotzdem Bock und bleibt ne Weile im Player hängen.
6,5/10
 
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Alphawolf

Schnauzer-Andi
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So, wie bereits von Nitro gewünscht, hier endlich mal eine etwas ausührlichere Review:

The Ocean - Pelagial

Ein letzter Check. Alle Instrumente des technisch hochwertigen, aber doch mit einem rustikalen Charme ausgestatteten Unterseeboots sind funktionstüchtig und bereit zum Einsatz. Bereit zum Abtauchen in unergründliche Tiefen, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat. Pelagial kennt 53 Minuten lang nur einen Weg: Immer weiter nach unten, in die tiefsten Tiefen der See. Das Album erscheint nicht nur mit den tollen Vocals von Loic Rossetti und den damit verbundenen Lyrics, die diese Tauchfahrt unterstreichen, sondern auch als reines Instrumental-Album. Und gerade diese Instrumental-Versionen zeigen eines ziemlich deutlich: Das Album ist schlicht und einfach wirklich perfekt durchkomponiert. Ohne auch nur ein einziges gesungenes Wort findet man sich sofort auf dieser Tauchfahrt wieder. Und je tiefer man kommt, je schwärzer der Abgrund wird, desto schwerer, reduzierter wird die Musik. Man spürt Unbehagen, man hat Angst vor dem, was kommen wird, was kommen kann und was man längst hinter sich gelassen hat. Kostet man zu Beginn noch die Schönheit, des blauen Meeres aus, wird es hier einfach nur noch dunkel und drückend. Geschickte Wiederholungen und wiederkehrende Elemente runden das Werk zu einem vollkommenen Epos ab, das sich einem erst nach und nach zu erschließen beginnt - und das sich einem doch, genau wie der Ozean, noch nicht einmal ansatzweise offenbahrt hat.

Von mir gibt es 9/10 Punkten in der Kurzzeitwertung mit der Aussicht auf die Höchstpunktzahl in der Langzeitwertung.
 

parkrocker92

Parkrocker
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Skindred - Kill The Power

Jetzt hätte ich die Tage fast vergessen die gewünschte Review zu schreiben.
Das Album zu bewerten ist wirklich nicht einfach. Vorneweg: Es ist gut. Vielleicht sogar sehr gut. Wenn man es allerdings mit den bisherigen Alben der Band vergleicht hinkt es dennoch hinterher. Skindred haben die Latte auf den letzten Platten so hoch gelegt das meine Erwartungen unter Umständen zu hoch waren. Ich habe das Gefühl das sie versuchen ein wenig Massentauglicher zu werden. Trotzdem sind immer noch brachiale Lieder drauf. "Kill The Power, worlds on Fire und Open Eyed sind richtig geile Nummern die so auch auf jedem älteren Album hätten sein können. Einige Zünden leider gar nicht (We live, Dollars And Dimes).
Der schwächste Track ist "Saturday" bei dem wohl versucht wurde in der breiten Masse anzukommen und dabei zerstört man das was Skindred ausmacht.
Lange Rede kurzer Sinn:
Ein gutes Album bei dem sie vielleicht einfach ein bisschen testen wollten wie vielfältig man sich präsentieren kann.
Macht trotzdem Bock und bleibt ne Weile im Player hängen.
6,5/10

Habs mittlerweile auch durch und kann das so unterschreiben. Ist mir eben auch ein bisschen zu experimentell und kommerziell und ein bisschen zu wenig Skindred.
 

t5chok4

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Jou! Sau gut live, Skindred!
2010 auf dem Southside haben sie trotz Dauerregen und Schlammeskapaden dermaßen Stimmung gemacht! Und das, obwohl sie schon um 12 Uhr gespielt haben.
 

D_W_D_M

Parkrocker
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So, wie bereits von Nitro gewünscht, hier endlich mal eine etwas ausührlichere Review:

The Ocean - Pelagial

Ein letzter Check. Alle Instrumente des technisch hochwertigen, aber doch mit einem rustikalen Charme ausgestatteten Unterseeboots sind funktionstüchtig und bereit zum Einsatz. Bereit zum Abtauchen in unergründliche Tiefen, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat. Pelagial kennt 53 Minuten lang nur einen Weg: Immer weiter nach unten, in die tiefsten Tiefen der See. Das Album erscheint nicht nur mit den tollen Vocals von Loic Rossetti und den damit verbundenen Lyrics, die diese Tauchfahrt unterstreichen, sondern auch als reines Instrumental-Album. Und gerade diese Instrumental-Versionen zeigen eines ziemlich deutlich: Das Album ist schlicht und einfach wirklich perfekt durchkomponiert. Ohne auch nur ein einziges gesungenes Wort findet man sich sofort auf dieser Tauchfahrt wieder. Und je tiefer man kommt, je schwärzer der Abgrund wird, desto schwerer, reduzierter wird die Musik. Man spürt Unbehagen, man hat Angst vor dem, was kommen wird, was kommen kann und was man längst hinter sich gelassen hat. Kostet man zu Beginn noch die Schönheit, des blauen Meeres aus, wird es hier einfach nur noch dunkel und drückend. Geschickte Wiederholungen und wiederkehrende Elemente runden das Werk zu einem vollkommenen Epos ab, das sich einem erst nach und nach zu erschließen beginnt - und das sich einem doch, genau wie der Ozean, noch nicht einmal ansatzweise offenbahrt hat.

Von mir gibt es 9/10 Punkten in der Kurzzeitwertung mit der Aussicht auf die Höchstpunktzahl in der Langzeitwertung.

Überragendes Album und live mit den passenden Videoprojektionen sogar noch besser.
 

einsiedler

McChrystal's Promoter
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Wollen wir doch mal diesen Thread am Leben erhalten.

Black Stone Cherry - Magic Mountain

Habe mich sehr auf das neue BSC Album gefreut, auch wenn mir das vorab veröffentlichte "Me & Mary Jane" nicht so zugesagt hat. Die ersten drei Alben fand ich toll, auch das kommerziellere letzte "Between The Devil & The Deep Blue Sea". BSC gehören zu meinen Lieblingsbands und ihr selbstbetiteltes Debutalbum war eine Offenbarung.
Leider muss ich aber sagen, dass ich das neue Album "Magic Mountain" ziemlich enttäuschend finde. Die packenden Melodien fehlen darauf fast gänzlich. Die Songs wirken auf mich ziemlich belanglos und zum Teil zusammengewurstelt. Klar, die Riffs sitzen und schlecht ist das Ganze nicht. Aber die typischen BSC-Kracher und Ohrwürmer sind nicht dabei. Einziger Lichtblick ist für mich der Titeltrack. Black Stone Cherry stecken fest. Sie wollten zurück zu den härteren Wurzeln, haben dies meiner Meinung nach aber gründlich vergeigt. Ich hoffe, das nächste Album wird wieder besser.

Bewertung: 5/10