Hier mal ein kurzes Review zum
PUNK ROCK HOLIDAY
Mit einer wundervollen Truppe aus rund 15 Menschen (teils aus dem Forum, teils nicht) haben wir uns auf die Reise gemacht.
Freitagnacht ging es bereits los. Zu Beginn nochmal ein sry an meinen Fahrer fürs nicht wachbleiben

. Irgendwann morgens/vormittags kamen wir dann an. Wir waren sehr früh, konnten daher quasi durchlaufen, Bändchen abholen und die Karte (ähnlich einer Bankkarte) aufladen, welche für das gesamte Festival genutzt wird. So eine Karte ist zwar recht praktisch bei bezahlen, aber ein Chip am Bändchen gibt einem trotzdem irgendwie ein besseres Gefühl. Die Kartenlösung schwankt also irgendwo in der Mitte zwischen Bargeld und Chip am Band.
Also aufgebaut und auf den Rest gewartet. Vom Campground aus hatte man wirklich eine wunderschöne Aussicht auf ein paar Berge. Auch an den folgenden Tagen hat man immer wieder gerne hingeschaut. Samstag und Sonntag gab es noch keine Bands, dafür gab es kleine Warmup Partys. Den ersten Abend haben wir nach ein paar Minuten wieder verlassen und lieber am Camp gefeiert, der zweite Abend hatte schon einen besseren DJ zu bieten. Heureka.
Am Sonntag wurde in Tolmin City gemeinsam Pizza gegesen. Auch die slowenische Dönerpizza konnte auf ihre Art überzeugen. Anschließen gab es einen ersten Kurzausflug zum Fluss Soca. Dort fühlte es sich dann endgültig wie Punk Rock HOLIDAY an. Ein oft glasklarer Fluss, ordentlich kalt und mit ordentlicher Strömung (!!!). Viele Leute haben sich auf ihre Badefloaties gesetzt und sind den Fluss hinuntergeschwommen und an der Beach Stage ausgestiegen. Aufgrund Fehlorganisation meinerseits hab ich das gelassen und bin mit anderen am Fluss sitzengeblieben und hab Bierchen geschlürft, auch lecker.
Apropros Beach Stage. Kommen wir zu den Bühnen. Beach Stage mittags bis nachmittags, Main Stage dann bis kurz vor 1 nachts. Somit konnte man, wenn man wollte, jede Band sehen die man wollte. Insgesamt habe ich es auf solide 20 davon gebracht. Zur Main Stage lief man so 10-15 Minuten, zur Beach Stage nochmal 5 Minuten länger… also alles im Rahmen. Beide Bühnen waren auch mit großen Bäumen halbwegs überdacht, sodass man nicht vollends in der prallen Sonne stand. Wir hatten immer einen bühnennahen Treffpunkt, sodass man sich eigentlich immer gefunden hat. Dann konnte man entscheiden ob man ein paar Meter weiter vorne in den Moshpit geht oder lieber mit der Gruppe abrockt. Besonderheit beim PRH ist das stürmen der Bühne, sei es für Stagediving oder einfach um auf der Bühne neben der Band zu stehen und zu feiern (natürlich immer im Blick der Security). Trotzdem kam es vor, dass mal 100+ Leute auf der Bühne standen. War stark… und wild.
Da brauchts natürlich auch mal ne Abkühlung in Form von Getränken. Hier auch ne kleiner Kritikpunkt. Trotz eigentlich vieler Stände und fleißigen Barfrauen hat man hier und da doch sehr lange für sein Getränk angestanden. Vllt. hatten die Leute auch einfach ZU viel Durst. Hier aber auch nochmal ein großes Lob an die vielen Barfrauen. Trotz langen Tagesschichten und stressigen Stoßzeiten waren die 24/7 am Lächeln und immer maximal freundlich, Respekt. Während die meisten von uns mit allerlei Cocktailpitchern unterwegs waren, bin ich beim guten alten Bier geblieben. Hab vergessen welche Sorte, aber es war süffig. Man munkelt es gab auch Essen, aber da müssten andere was zu sagen… ich weiß nur der Döner war für 8€ recht gut

Aber was ich so hörte/gesehen habe, gab es ein breites Angebot, von Frühstück bis Hauptmahlzeit, auch vergleichsweise viel für die Vegetarier/Veganer.
Hab ich noch was wichtiges vergessen? Ich glaube nicht. Das Pfandsystem auf der Karte war etwas blöde, aber naja, kleines Ding am Rande.
Samstag wurde dann Müll und Pfand abgegeben und der Rest auf der Karte wieder direkt in Bargeld ausgezahlt. Dann gings auch nach 7 Tage nach Hause und ich konnte, diesmal als wacher Beifahrer, noch ein wenig die schöne Gegend genießen.
Insgesamt war das PRH definitiv eine Reise wert, auch wenn 7 Tage dann irgendwann am Körper zehren und Punk nicht meine 100% bevorzugte Richtung ist. Passte alles wunderbar, auch aufgrund der tollen Festivalcrew natürlich.
Samstagnacht um 2 Uhr war ich dann wieder zuhause. Nur um mich 2 Tage später wieder zum Summer Breeze zu bewegen… God help me!