Was habt ihr als letztes gesehn und wie wars?

Dieses Thema im Forum "Forumskneipe" wurde erstellt von Hooch, 12. Dezember 2017.

  1. sunset

    sunset Parkrocker

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    Ja war schon sehr gut. Hatte einen Logenplatz. Nächste Woche wieder dort, denke ich teste mal die Sneak Preview ;) Ob´s jetzt "das beste Deutschlands" ist lass ich mal so dahin gestellt... Popcorn war, wenn überhaupt, mittelmäßig :)
     
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  2. Hägar

    Hägar Parkrocker

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    Gestern zufällig auf Arte gelandet

    Mr. Long

    Mr. Long, ein mit dem Messer mörderisch schneller taiwanesischer Auftragskiller, wird von seinem Boss beauftragt, einen Yakuza-Chef zu töten. Der Anschlag schlägt fehl, Long kann schwerverletzt fliehen ... - Der japanische Regisseur Sabu thematisiert in vielen seiner Filme die kaltblütige Autorität von Machtfiguren. 2017 lief "Mr. Long" im Wettbewerb der Berlinale.

    Der schweigsame Auftragskiller Mr. Long hat gerade einen blutigen Job in Taiwan hinter sich gebracht, als ihn sein Chef bereits auf die nächste Mission schickt. Er soll in Tokio den Chef eines Drogen- und Prostitutionsrings ermorden. Doch diesmal geht der Job schief und Long wird von den Leibwächtern des Yakuza-Mannes brutal misshandelt. Er kann nur entkommen, weil just in dem Augenblick, als er exekutiert werden soll, ein Mann die Yakuza-Gruppe angreift. Long versteckt sich in einem verwahrlosten Hüttendorf, wo ihm ein kleiner Junge, Jun, Essen und Medikamente zukommen lässt. Langsam erholt sich Long und hilft seinerseits dem Jungen und dessen Mutter Lily, die schwer drogensüchtig ist. Mit rabiaten Methoden gelingt es Long, Lily zu stabilisieren und Jun eine Art Heim zu schaffen. Dabei werden auch die Nachbarn auf Longs Kochkünste aufmerksam und helfen ihm, einen Stand mit taiwanischen Speisen zu eröffnen. Alles könnte gut werden, wären nicht die gleichen Leute hinter Long her, die schon Lilys Leben zerstört haben.

    Mr. Long | ARTE

    Hab den Film eher nebenher verfolgt aber hat mir gut gefallen.

    7/10
     
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  3. Gunga

    Gunga Parkrocker

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    Dann geb ich meinen Senf mal zu F&F Hobbs and Shaw ab.

    Vorab: als F&F anfing fand ich das im Kontext mit der ganzen Tuning-Szene zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Passte damals.
    Leider fiel das Niveau (sofern es je ein erwähnenswertes gab) spätestens mit dem dritten Teil ins Bodenlose.
    Nach dem Tod von Paul Walker hätte schon aus Pietätsgründen das Franchise eingestellt werden sollen.
    .. aber man muss die Kuh ja melken...

    Nun zu Hobbs & Shaw:
    Warum das weiterhin in dem Franchise vermarktet wird ist mir nicht klar. Eventuell will man die Strategie von MCU und DCU kopieren und Spin-Offs der einzelnen Protagonisten produzieren. Mit F&F im klassischen Sinne hat es nichts mehr zu tun.

    Die PROs: halten sich in Grenzen: coole Custom Cars in "Samoa". Würde mich nicht wundern, wenn da die Firma Welderup die Finger mit drin hatte - sieht sehr nach deren Stil aus.

    Story: welche Story? Es ist eine wilde Hetzerei von hier nach dort um am Ende in Samoa (was eigentlich Hawaii ist) zum finalen Countdown zu eskalieren. Hobbs und Shaw müssen sich zusammenraffen um den Gegenspieler (Idris Elba), einen Halb-Androiden zur Strecke zu bringen. Natürlich gibt es mächtige Hintermänner die wie immer nicht erwischt werden. Und es geht natürlich darum, die Mehrheit der Menschheit vor der Vernichtung zu retten. Stichwort Genozid und so.
    Nix neues also.

    Schauspieler: schade um Idris Elba, der hier verheizt wird. Ansonsten entspricht das Schauspiel dem was man den Namen Statham und Johnson zuschreibt.

    Dialoge: gewohnter Macho-Mist. So einen Film schaut man aber auch nicht um tiefsinnige Dialoge zu hören.

    VFX: ganz viel Computer-Trickkiste. Und das ist auch der grösste Kritikpunkt für mich. Es werden mal wieder sämtliche physikalischen Gesetze mit Füssen getreten. Und das auch noch so offensichtlich, dass es weh tut. Sind an Seilsystemen fliegende Ninjas in 70er Jahre Asia-Movies noch irgendwie charmant und witzig, so werden hier die Stunts mit den Autos nicht mehr live gemacht sondern nur noch am Computer generiert. Klar mag man jetzt mit dem Sicherheitsargument kontern, aber ich frag mich einfach, ob solche haarsträubenden Szenen einfach notwendig sind? Mehr Realismus würde so einem Film einfach besser tun.

    Rum wie num... der Film kriegt von mir 1 Nostalgie-Punkt, 1 Punkt für die Custom Cars, 1 Punkt für die Nahkampfszenen und 0.5 Punkte für die Kurzweiligkeit.
    3.5/10 Punkten also.
    Wenn man nix besseres zu tun hat, kann man sich das nebenbei auf DVD mal reinziehen. Zu mehr taugt es nicht.
     
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  4. sunset

    sunset Parkrocker

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    Zu dem Thema "wieder etwas bodenständiger" (damit meine ich zwecks des nun folgenden Beispiels explizit nicht Realismus sondern wirklich Bodenständigkeit):
    Transformers musste auch erst den unfassbar überzogen dummen The Last Knight hervorbringen bevor man mit Bumblebee zu großen Teilen endlich einen Film aus dem Franchise zu sehen bekam wie es immer hätte sein sollen. Leider war das dann am Box-Office nicht mit Erfolg gekrönt. Würde mir aber was Ähnliches für die F&F Reihe wünschen, vielleicht war ja dieser SpinOff endgültig der Schubs in die richtige Richtung, also back to the roots (wobei ich das leider bezweifle....)
     
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  5. Gunga

    Gunga Parkrocker

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    Wenn ich von Realismus rede, kann ich im gleichen Atemzug natürlich nicht Marvel oder Transformers oder ähnliches erwähnen.
    Aber bei diesen Filmen ist es klar, dass es da andere Naturgesetze gibt, da es nun mal Fantasy/SciFi ist.

    F&F ist aber kein SciFi oder Fantasy. Das ist von der Story her sehr irdisch. Und ich bin einfach der Meinung dass ich dann auch irdische Naturgesetze (Physik allen voran) wenigstens ein bisschen respektieren sollte als Regisseur. Bei Biologie kann man in dem Fall ein Auge zudrücken, da ja hier von fortschrittlichen Manipulationen am menschlichen Körper die Rede ist.
    Aber ein Auto mit Verbrennermotor und Gummirädern hat auf einem erdigen Untergrund nun einfach mal keinen Grip mehr wenn das Heck von einem Heli über eine Klippe gezogen wird. Fertig. Da kann man Nitro in die Einspritzung jagen bis die Kiste explodiert. Ändert nix dran. Wer wissen will, was ich meine, soll sich den Film anschauen... wobei ich glaub die Trailer reichen da schon...
    Genug gespoilert. :)

    Ich hoffe auch, dass man sich hier wieder etwas bodenständiger entwickelt...
     
  6. el-basso

    el-basso Parkrocker

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    Once upon a time in Hollywood

    Es ist ein Tarantino'scher Liebesbrief an das Hollywood der 60er. Productiondesign ist allererste Sahne,die Liebe zum Detail beeindruckend. Leo DiCaprio glänzt wie eh und je, vor allem weil er in der Rolle des Schauspielers all seine Facetten zeigen kann. Brad Pitt ist die perfekte Ergänzung dazu.

    9/10
     
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